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Besuchsaufenthalte / Einladungen

Für den Aufenthalt im Bundesgebiet zu Besuchszwecken benötigen Ausländer bestimmter Länder ein Besuchsvisum. Der Aufenthalt ist grundsätzlich auf maximal 90 Kalendertage pro Halbjahr beschränkt und das Visum wird dabei von der deutschen Auslandsvertretung im Heimatland erteilt.


Verpflichtungserklärung durch den Gastgeber

Die Erteilung eines Besuchervisums wird bei visapflichtigen Staaten regelmäßig von der Abgabe einer Verpflichtungserklärung durch den Gastgeber (Verpflichtungsgeber) im Bundesgebiet abhängig gemacht. Eine Liste dieser Staaten finden Sie hier.

Der Verpflichtungsgeber erklärt sich bereit, für alle Kosten aufzukommen, die für die einreisewillige Person während deren Aufenthalts im Bundesgebiet anfallen – einschließlich eventuell erforderlicher Abschiebungskosten.

Bedenken Sie bitte, dass Sie als Gastgeber für sämtliche Aufwendungen, die den öffentlichen Kassen durch Ihren Besucher entstehen, haften.


Die Ausländerbehörde hat daher eine Bonitätsprüfung durchzuführen, um festzustellen, ob der Gastgeber hierzu finanziell in der Lage ist. Insofern bitte ich um Verständnis, dass Sie über Ihre finanzielle Situation um Auskunft gebeten werden.

Selbstverständlich unterliegen Ihre Angaben dem Datenschutz. Die Daten werden nur für den internen Gebrauch verwendet und nach der Ausreise Ihres Besuchs vernichtet.

Das Formular zur Selbstauskunft für Besuchsaufenthalte finden Sie hier.


Kosten

Die Gebühr beträgt pro Einladung 25,00 EUR. Dabei können der Ehegatte und / oder minderjährige Kinder in dieselbe Verpflichtungserklärung aufgenommen werden. Sofern zum Nachweis der Bonität zwei Gastgeber gesamtschuldnerisch eintreten, ist jeweils eine Verpflichtungserklärung á 25,00 EUR für jeden Gastgeber abzugeben.


Hinweis

Ausdrücklich wird darauf hingewiesen, dass die Abgabe einer Verpflichtungserklärung keine Gewähr dafür bietet, dass durch die deutsche Auslandsvertretung auch tatsächlich ein Besuchervisum ausgestellt wird. Die Prüfung, ob Gründe zur Verweigerung des Visums gegeben sind, obliegt allein der jeweiligen deutschen Auslandsvertretung. Rückfragen bezüglich der Visumsverweigerung können daher ausschließlich dort beantwortet und gegebenenfalls rechtlich angefochten werden. 


Ansprechpartner

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte direkt an die Mitarbeiter der Ausländerbehörde, Ihren zuständigen Ansprechpartner finden Sie hier.