Hilfsnavigation

Kreishaus Luftbild
Kontakt
Westfälische Straße 75
57462 Olpe
Telefon:  02761 81 0
Fax:  02761 81 343
E-Mail:  info@kreis-olpe.de

Kontaktformular
Ins Adressbuch exportieren
Öffnungszeiten

Mo. - Do. 8.00 - 13.00, 14.00 - 17.00
Fr. 8.00 - 13.00


besondere Öffnungszeiten:

Zulassung und Fahrerlaubnis Olpe
Mo., Mi., Fr. 8.00 - 12.00
Di., Do. 8.00 - 17.00 durchgehend
Sa. 9.00 - 11.00 (Samstags nur Privatkunden)

Zulassung Lennestadt
Mo., Di., Mi., Fr. 8.00 - 12.00
Do. 8.00 - 17.00 durchgehend

Informativ für Sie

Externer Link: http://www.suedwestfalen.comLogo KILogo Kein Abschluss ohne Anschluss

Kulturlandschaftprogramm

Mit dem Kulturlandschaftsprogramm (KULAP) will der Kreis Olpe dazu beitragen, charakteristische Landschaftselemente, die das Südsauerland prägen, zu erhalten und die speziellen Lebensbedingungen für Tiere und Pflanzen langfristig zu sichern.

Wiesen, Bäche und Wälder bestimmen wesentlich das Bild unseres Kreises. Die Menschen schätzen diese historisch gewachsene Kulturlandschaft, sie fühlen sich hier wohl und identifizieren sich mit ihrer Heimat. Dieses landschaftstypische Umfeld gilt es zu bewahren.

Nutzung von Brachflächen für den Naturschutz

Reiher in einer Feuchtwiese mit Wollgras
Reiher in einer Feuchtwiese mit Wollgras

© Antonius Klein
Angesichts des Strukturwandels in der Landwirtschaft, der nach wie vor zu Betriebsaufgaben führt, liegen ehemals landwirtschaftlich genutzte Grünflächen brach oder drohen brachzufallen. Dabei werden in der Regel solche Flächen zuerst aufgegeben, die aus landwirtschaftlicher Sicht unrentabel sind. Hierbei handelt es sich meist um solche Nutzungsformen und Biotope, wie z.B. Feuchtwiesen, Kalkmagerrasen oder Heiden, die für den Naturschutz besonders wichtig sind.

Diese sollen durch das Kulturlandschaftsprogramm erhalten und ihre Funktion als wertvoller Lebensraum von Tier und Pflanzenarten wie auch als gewachsener Teil der Kulturlandschaft gefördert werden. Darüber hinaus wird angestrebt, isolierte Schutzgebiete durch Pufferzonen mit extensiver Grünlandnutzung zu vergrößern, um ihren Schutz besser gewährleisten zu können.

Sicherung von Kulturlandschaftsbiotopen

Die Sicherung dieser Kulturlandschaftsbiotope soll gemäß ihrer Entstehung durch Erhaltung bzw. Wiedereinführung landwirtschaftlicher Extensivnutzung erreicht werden. Hierzu werden mit Landwirten als unverzichtbaren Partnern im praktischen Naturschutz auf freiwilliger Basis Verträge abgeschlossen. In der dem Vertrag zugehörigen Bewirtschaftungsanleitung werden die im einzelnen notwendigen und naturschutzkonformen Bewirtschaftungsmaßnahmen sowie die Höhe der Entschädigung detailliert festgelegt.

Vertragsnaturschutz

Landschaftspflege mit Kühen
Landschaftspflege mit Kühen

© Uwe Rink
Der Vertragsnaturschutz im Rahmen des Kulturlandschaftsprogramms zielt vornehmlich auf die Belange des Naturschutzes und der Landschaftspflege ab. Er dient im Kreis Olpe dem Schutz und der Pflege von schutzwürdigem Grünland, der Umsetzung von Landschaftsplänen, aber auch der Steigerung der Akzeptanz in der Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Naturschutz.

Die Ziele und Inhalte sind langfristig angelegt.

Förderung

  • Förderbereich:
    Förderfähig sind alle Grünlandflächen, die in einer Gebietskulissenkarte zeichnerisch dargestellt sind. Es sind überwiegend Feucht- und Nasswiesen sowie Magerrasenflächen, die als besonders schützenswert gelten und für den Naturschutz besonders wichtig sind. Diese sollen durch das Kulturlandschaftsprogramm erhalten und ihre Funktion als wertvoller Lebensraum von Tier- und Pflanzenarten wie auch als gewachsener Teil der Kulturlandschaft gefördert werden.

 

  • Antragsberechtigte:
    Landwirtinnen und Landwirte

 

  • Bewilligungen:
    Der Bewilligungszeitraum beträgt 5 Jahre. Beginn ist der 01. Juli.

 

  • Antragsannahme, Bewilligung und Kontrolle:
    Kreis Olpe, Untere Landschaftsbehörde,
    Westfälische Str. 75, 57462 Olpe

 

Ansprechpartner