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St. Laurentius/Martinus-Schule 3

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Lernwerkstatt Grundschulen
Didaktische Hinweise

Das Thema „Der Kreis Olpe“ gehört zu den obligatorischen Inhalten des Sachunterrichts in der dritten und vierten Klasse.

In den Lehrplänen heißt es in Bezug auf die Kompetenzen am Ende der vierten Klasse:

  • „Die Schülerinnen und Schüler nutzen Karten und Hilfsmittel als Orientierungshilfen (z.B. Stadtpläne, Landkarten, Kompass, Sonnenstand),
  • erkunden und beschreiben Strukturen des eigenen Lebensraumes, der Region (z.B. ländliche Gebiete, Landwirtschaft, Städte, Industriegebiete, Erholungsräume)
  • vergleichen, beschreiben und dokumentieren naturgegebene und gestaltete Merkmale (z.B. Gewässer, Oberfläche, Flora, Fauna; Siedlungen, Verkehrswege, Industrie),
  • recherchieren und erkunden die Aufgabenbereiche im Gemeinwesen und stellen diese dar (z.B. Bürgermeister oder Bürgermeisterin, Polizei, Feuerwehr, Rettungswesen)“

Um diese Kompetenzen zu erreichen, ist Informations-, Arbeits- und Lernmaterial notwendig. Wer sich nicht selbst mit viel Arbeitsaufwand Material erstellen oder beschaffen will, muss auf Bücher(„Unser Kreis Olpe“ und „Mit Peter durch den Kreis Olpe“) zurückgreifen, die fast 30 bzw. 60 Jahre alt sind und an mancher Schule noch im Klassensatz existieren. Es hat sich zu viel gewandelt, als dass sich diese Werke noch uneingeschränkt nutzen ließen.

Auch in methodischer Hinsicht entsprechen die Werke nicht mehr den zeitgemäßen Anforderungen. Gefordert sind Materialien, die die Kinder befähigen, sich Themen selbst zu erarbeiten (selbstgesteuertes Lernen). Als Stichworte seinen hier genannt Werkstattunterricht, Projektarbeit oder Stationsarbeit.

Der rasche Wandel erfordert Flexibilität auch bei den Materialien. Das Buch ist ein recht statisches Medium. Auf Veränderungen kann es erst bei der nächsten Auflage reagieren. Deshalb wird das Material nur in digitalisierter Form zum Download angeboten. Vorteil: Man kann ständig aktualisieren, ergänzen, Teile veröffentlichen, Fehler schnell korrigieren, auf Wünsche eingehen, etc.

Last but not least sei erwähnt, dass sich unsere Schülerklientel erheblich gewandelt hat. Es ist nicht mehr die Regel, dass Kinder und Eltern (auch Lehrer) im heimischen Raum geboren sind und hier ihre Wurzeln haben. Es besteht keine selbstverständliche Bindung an die traditionelle Kultur und die vorgefundene Natur. Der Erfahrungsraum der Kinder ist heute ganz und gar nicht mehr einheitlich heimatorientiert. Das hat Auswirkungen auf die Auswahl und Darstellung der Themen.

Der Heimatgedanke spielt eher eine untergeordnete Rolle. Fakten und Analysen stehen im Vordergrund. Es ist nicht das vorrangige Ziel, eine Identifikation mit dem Raum, in dem wir leben, herzustellen.

Eine zweite Grundsatzentscheidung betrifft die Aufbereitung und den Umfang des Themas. Es wäre sicherlich berechtigt und reizvoll den Kreis Olpe oder auch die heimische Gemeinde bzw. Stadt als Leitthema zu nehmen und weite Bereiche des Sachunterrichtskanons zu erschließen, wie etwa Verkehrserziehung, Natur- und Umweltschutz, Wasser- und Stromversorgung, Müll, Energieerzeugung, Arbeitsbedingungen, Handwerk. Auf diesen exemplarischen Zugang bzw. diese exemplarische Darstellung wird hier verzichtet. Als Werkstatt würde der exemplarische Aufbau zu komplex und zu umfangreich. Der Kreis Olpe wird hier als eng umrissenes, eigenständiges Thema aufgefasst, das folgende Bereiche enthält:

Manche Arbeitsblätter lassen sich verschiedenen Bereichen zuordnen. Beispielsweise kann man die Blätter zur Biggetalsperre den Bereichen Geschichte, Natur-Landschaft, Freizeit-Tourismus, Wirtschaft und Wasserversorgung zuordnen. In Zweifelsfällen tauchen einige Blätter mehrfach auf.

Die Arbeitsblätter zum Bereich Kommunen sollen keine Konkurrenz zu vorhandenen Arbeiten, Broschüren und Mappen darstellen. Für Olpe beispielsweise gibt es seit 2011 eine – geschichtlich orientierte - Forschermappe. Die hier präsentierten Blätter zur Stadt Olpe können und wollen die vorhandene Mappe nicht ersetzen. Die Kommunen sind nur insoweit dargestellt, dass sie für Kinder unterscheidbar werden. Es sind nur die wichtigsten charakteristischen Merkmale erfasst.

Die Blätter zum Thema „Außerschulische Lernorte“ ergeben nur in Verbindung mit einem Besuch des jeweiligen Ortes einen Sinn. Anmeldung ist ratsam, in Behörden und Museen auch erforderlich. Man kann davon ausgehen, dass der Leiter der Behörde zu einem Gespräch mit den Kindern zur Verfügung steht. Findet ein solches Gespräch statt, sollte man die Kinder Fragen vorab im Unterricht aufschreiben lassen, auswählen und jedem Kind eine oder mehrere Fragen zuordnen.

Es wird vorausgesetzt, dass geografische Grundbegriffe und Kartendarstellungen bereits erarbeitet sind. Zu den Voraussetzungen gehört auch die jeweilige Einführung in einen Themenbereich, ausgehend von der Erfahrungswelt der Kinder (Orientierung im Wohnort; Wo arbeiten die Eltern?, etc.). Diese Basisarbeit sollte jede Kollegin und jeder Kollege selbst leisten. Als Material müssen Karten und Pläne, Informationsbroschüren, Faltblätter (Kreis Olpe – Zahlen, Daten, Fakten – bei der Kreisverwaltung erhältlich) zum Thema vorhanden sein. Internetzugang ist unerlässlich. In Ergänzung zum schulischen Unterricht sollten möglichst viele außerschulische Lernorte besucht werden (Museum, Rathaus, Kreisverwaltung, Gewässer, Naturschutzgebiete, Sehenswürdigkeiten, etc.).

Die Werkstatt stellt ein Auswahlangebot dar. Die Bearbeitung aller Blätter wäre vermutlich des Guten zu viel. Folglich gehört es zu den vorbereitenden Aufgaben, aus dem Angebot auszuwählen. Dabei sollte man eine gewisse Binnenlogik im Aufbau einhalten. Mit dem Ordner „Kultur“ anzufangen wäre unsinnig. Am Anfang der Auswahl sollte der Ordner „Geografische Strukturen“ stehen.

Zu den Arbeitsblättern: Arbeitsaufträge und Anweisungen sind kursiv gedruckt. Die Blätter eignen sich insbesondere für Werkstatt- und Stationsarbeit. Die Lösungsblätter haben einen Kennwortschutz. Die Grundschulen erhalten das Passwort per E-Mail. Die Lösungsblätter sind in der Regel farbig und können – laminiert – den Kindern als Kontrollfolie dienen.

Die Sammlung ist nicht vollständig. Sie wird ständig ergänzt und ausgeweitet.

Ich wäre in diesem Zusammenhang dankbar für Anregungen, Hinweise auf Fehler und Erfahrungsnotizen im Hinblick auf Überarbeitungen und potenzielle Verbesserungen. Ich denke, es lohnt sich auf jeden Fall von Zeit zu Zeit die neueste Version herunterzuladen.

Josef Klöckener
E-Mail: j.kloeckener@t-online.de