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Elterngeld und Elternzeit

Elterngeld nach dem Bundeslterngeld- und Elternzeitgesetz (BEEG) ist eine Familienleistung mit Einkommensersatzfunktion. Eltern, die ihr Kind selbst betreuen und erziehen, erhalten rund zwei Drittel des vor der Geburt erzielten Erwerbseinkommens. Die Elternzeit ermöglicht es Eltern, zur Betreuung ihres Kindes im Beruf auszusetzen oder kürzerzutreten und gleichzeitig den Kontakt zur Arbeitswelt aufrechtzuerhalten.

Auf diesen Seiten möchten wir sie über die wichtigsten Punkte des BEEG informieren.

Das neue Elterngeld Plus

Um diese Vereinbarkeit weiter zu fördern hat das Familienministerium das Elterngeld Plus auf den Weg gebracht. Dabei wir die Elternzeit deutlich flexibler. Eltern, die nach de Geburt des Kindes wieder arbeiten möchten, erhalten künftig länger Elterngeld und können ihr Elterngeldbudget besser ausschöpfen. Das gilt natürlich auch für Alleinerziehende.

Elterngeld wird dabei weiterhin für maximal 14 Monate gewährt. Es nennt sich jetzt Basiselterngeld. Es kann sowohl von der Mutter als auch vom Vater bezogen werden. Die Höhe des Elterngeldes ist abhängig vom Einkommen und beträgt zwischen 300 € und 1.800 € im Monat. Bei Mehrlingsgeburten erhöht sich der Elterngeldanspruch um 300 € pro Kind.

Neu ist: Das Elterngeld Plus. Die Verbindung von Elterneld und Teilzeitarbeit wird erleichtert. Eltern werden in ihrem Wunsch unterstützt, früher in eine partnerschaftliche Vereinbarkeit von Familie und Beruf hineinzufinden. Mütten und Vätern wird es leichter gemacht, Elterngld und Teilzeitarbeit miteinander zu kombinieren. Denn Eltern können - auch ohne Teilzeitarbeit - die Bezugszeit des Elterngeldes verlängern. Aus einem Eltengeldmonat werden zwei Elterngeld Plus-Monate. Dabei ersetzt das Elterngeld Plus, wie das bisherige Elterngeld auch, das wegfallende Einkommen zu 65 bis 100 Prozent. Die Höhe des Elterngeld Plus liegt dabei bei höchstens der Hälfte des monatlichen Elterngeldbetrags, das Eltern ohne Teilzeiteinkommen zustünde. So haben Mütter und Väter auch über den 14. Lebensmonat des Kindes hinaus mehr Spielraum, um die Bedürfnisse des Kindes mit den Anforderungen im Beruf zu verbinden. Diese Möglichkeit haben auch Selbstständige. Sie können damit den Kontakt zu ihren Kunden erhalten.

Die neue Regelung umfasst auch die Möglichkeit, vier zusätzliche Elterngeld Plus-Monate zu nuzen. Dabei können Mütter und Väter zeitgleich in Teilzeit gehen und in vier aufeinanderfolgenden Monaten parallel zwischen 25 und 30 Wochenstunden arbeiten. Durch den sogenannten Partnerschaftsbonus bleiben Familien während einer Teilzeittätigkeit länger finanziell abgesichert und finden leichter in eine partnerschaftliche Aufgabenteilung hinein. Auch Alleinerziehende können von dieser Regelung profitieren und die Zahl der Elterngeld Plus-Monate erweitern.

Hier können Sie sich umfassend über die neuen Möglichkeiten informieren.

Eine erste Orientierung zur Höhe des zu erwartenden Elterngeldanspruchs kann der Elterngeldrechner auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend geben.

Weitere Informationen

Elterngeld: Fragen und Antworten

Wo muss ich das Elterngeld beantragen?

Die zuständige Elterngeldstelle für Ihren Kreis oder Ihre kreisfreie Stadt finden Sie hier!

Für den Kreis Olpe:

  • Kreis Olpe
    Elterngeldstelle
    Westfälische Straße 75
    57462 Olpe

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Welche Unterlagen muss ich dem Antrag beifügen? 

Bitte senden Sie uns mit Ihrem Antrag die Original Geburtsbescheinigung Ihres Kindes für die "Beantragung des Elterngeldes". Sofern Sie Elterngeld aufgrund eines vor der Geburt erzielten Erwerbseinkommens beantragen möchten, fügen Sie auch Einkommensnachweise (Gehaltsabrechnungen) aus den zwölf Monaten vor der Geburt bzw. vor dem Beginn der Mutterschutzfrist bei.

Wenn Sie Mutterschaftsgeld erhalten, benötigen wir auch einen Nachweis über die Höhe und die Dauer des Mutterschaftsgeldes und des Arbeitgeberzuschusses während der gestzlichen Mutterschutzfrist (Bescheiniung Ihrer Krankenkasse und Gehaltsabrechnung).

Wenn Sie aus einem Staat kommen, der nicht zur Europäischen Union gehört, benötigen wir außerdem eine Kopie Ihres "Aufenthaltstitels" - das heißt, Ihrer Aufenthaltserlaubnis oder Ihrer Niedelassungserlaubnis.

So können wir ihren Antrag schneller bearbeiten.

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Bis wann muss ich den Antrag stellen?

Das Elterngeld wird drei Monate rückwirkend gewährt (ausschlaggebend ist dabei der Tag, an dem der Antrag eingegangen ist).

Hier ein Beispiel:
Ihr Kind ist am 10. Juli 2015 geboren. Ihr Antrag auf Elterngeld geht am 15. Januar 2016 beim Kreis Olpe ein. Sie haben den Antrag also erst sechs Monate nach der Geburt Ihres Kindes gestellt. Sie erhalten in diesem Fall rückwirkend nur für drei Monate Elterngeld, und zwar ab dem 10. Oktober 2015, obwohl Ihr Kind bereis im Juli geboren wurde.

Für den Zeitraum vom 10. Juli 2015 bis 09. Oktober 2015 erhalten Sie in diesem Fall kein Elterngeld.

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Muss ich vor der Geburt des Kindes gearbeitet haben, um das Elterngeld zu bekommen?

Nein. Sie können auch dann Elterngeld erhalten, wenn Sie in den maßgeblichen zwölf Monaten vor der Geburt Ihres Kindes nicht gearbeitet haben. In diesem Fall steht Ihnen bei Vorliegen der Grundvoraussetzungen ein Sockelbetrag in Höhe von 300 € monatlich zu.

Auch Schüler und Schülerinnen, Studierende sowie Hausfrauen und Hausmänner haben Anspruch auf Elterngeld in Höhe des Mindesbetrages.

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Wie lange erhalte ich Elterngeld?

Sie können das Basiselterngeld in den ersten 14 Lebensmonaten Ihres Kindes in Anspruch nehmen.

Grundsätzlich kann ein Elternteil höchstens für zwölf Monate Elterngeld beantragen. Anspruch auf zwei weitere Monatsbeträge haben die Eltern, wenn für zwei Monate eine Minderung des Einkommens aus Erwerbstätigket erfolgt. Die Zeit, in der die Mutter Mutterschaftsgeld einschließlich Abreitgeberzuschuss bezieht, wird auf die Zeit, für die der Mutter Elterngeld zusteht, angerechnet.

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Wie lange erhalten Alleinerziehende Elterngeld?

Alleinerziehende, die das Elterngeld zum Ausgleich wegfallenden Erwerbseinkommens beziehen, erhalten alleine für die vollen 14 Monate Elterngeld. Bedingung ist, dass die Voraussetzungen für den Entlastungsbetrag für Alleinerziehende nach § 24b Absatz 1 und 2 des Einkommenssteuergesetzes vorliegen und der andere Elternteil weder mit ihm noch mit dem Kind in einer Wohnung lebt. Als Nachweis wird eine Gehaltsabrechnung mit der Steuerklasse II oder eine Bescheinigung des Finanzamtes akzeptiert.

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Wie können die Eltern den Elterngeldanspruch untereinander aufteilen?

Bis zum 14. Lebensmonat des Kindes gibt es für jeden Monat einen Monatsbetrag, insgesamt also maximal insgesamt 14. Die Eltern können die Anzahl der Monatsbeträge frei untereinander aufteilen. Sie können Elterngeld nacheinander oder gleichzeitig in Anspruch nehmen.

Beispiel:

  • Ein Elternteil kann in den Lebensmonaten eins bis zwölf und der andere Elternteil in den Lebensmonaten 13 und 14 Basiselterngeld beziehen.
  • Beide Eltern können in den ersten sieben Monaten Elterngeld gleichzeitig beziehen. Dann sind die Beträge für 14 Monate ebenfalls verbraucht.
  • Es besteht auch die Möglichkeit, aus einem Basiselterngeld-Monat zwei Elterngeldplus-Monate zu machen. Das Elterngeldplus kann sowohl in den ersten 14 Lebensmonaten des Kindes als auch darüber hinaus bezogen werden.

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Welches Einkommen wird bei der Berechnung des Elterngeldes zu Grunde gelegt?

Zu Grunde gelegt wird das errechnete durchschnittliche Nettoeinkommen aus Erwerbstätigkeit, das Sie in den maßgeblichen zwölf Monaten vor der Geburt bzw. vor Beginn der Mutterschutzfrist erzielt haben. Zu den Einkünften aus Erwerbstätigkeit zählen Einkünfte aus einer nichtselbstständigen Tätigkeit, aus einer selbstständigen Tätigkeit, Gewerbebetrieb und Land- und Forstwirtschaft.

Andere Einkünfte, wie zum Beispiel Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung oder Kapitalvermögen bleiben unberücksichtigt. Die Einkünfte des anderen Elternteils haben auf die Höhe Ihres Elterngeldes keinen Einfluss.

Zu den Einkünften aus Erwerbstätigkeit zählt auch der Verdienst aus eine geringfügigen Beschäftigung (450 €-Job, Minijob).

Einmal- und Sonderzahlungen wie z. B. Urlaubs- und Weihnachsgeld oder Jubiläumszuwendungen werden bei der Ermittlung des Durchschnittseinkommens nicht berücksichtigt.

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In welcher Höhe wird Elterngeld gezahlt?

Es gibt zwei Varianten der Zahlung von Elterngeld:

Wenn Sie in den zwölf Monaten vor der Geburt des Kindes keine Einkünfte aus Erwerbstätigkeit erzielt haben, steht Ihnen ein Mindestbetrag von monatlich 300 € zu.

Sofern das Elterngeld aus einem vorangegangenen Erwerbseinkommen berechnet werden soll, beträgt dies in der Regel 67% Ihres durchschnittlichen Nettoeinkommens aus dem Zeitraum von zwölf Monaten vor der Geburt/vor der Mutterschutzfrist. Mutterschaftsgeld und Arbeitgeberzuschuss, sowie beamtenrechliche Bezüge werden auf das Elterngeld angerechnet. Bei einem durchschnittlichen Nettoeinkommen von über 1.240 € beträgt das Elterngeld 65%.

Beträgt Ihr durchschnittliches monatliches Nettoeinkommen in dem 12-Monatszeitraum weniger als 1.000 €, erhöht sich der Prozentsatz wie im nachstehenden Beispiel beschrieben:

  • Durchschnittliches Einkommen vor der Geburt: 400 €
  • Differenz u 1.000 €: 600 €
  • 600 / 2 x 0,1 = 30%
  • 67% + 30% = 97%
  • zustehendes Elterngeld: 97% von 400 € = 388 €

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Werden Geschwisterkinder bei der Berechnung des Elterngeldes berücksichtigt?

Familien mit mehr als einem Kind können einen Geschwisterbonus erhalten.

Bei zwei Kindern im Haushalt besteht der Anspruch auf Geschwisterbonus solange, bis das ältere Geschwisterkind drei Jahre alt ist. Bei drei und mehr Kindern im Haushalt genügt es, wenn mindestens zwei Kinder das sechste Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Mit dem Ende des Monats, in dem das ältere Geschwisterkind seinen dritten bzw. sechsten Geburtstag vollendet, entfällt der Erhöhungsbetrag.

Die Altersgrenze beträgt bei behinderten Kindern (GdB mindestens 20) jeweils 14 Jahre.

Dieser Geschwisterbonus beträgt 10% des errechneten Elterngeldes, mindestens jedoch 75 € im Monat. Steht nur der Mindesbetrag in Höhe von 300 € zu, erhöht sich dieser durch den Geschwisterbonus auf 375 €.

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Wie hoch ist das Elterngeld bei Mehrlingsgeburten?

Zusätzlich zum errechneten Elterngeld werden für jeden Mehrling 300 € monatlich gezahlt. Eine Erhöhung des Elterngeldes um den Geschwisterbonus für den Mehrling kommt nicht in Betracht.

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Kann ich in Teilzeit arbeiten, während ich Elterngeld bekomme?

Während Sie Elterngeld bekommen, dürfen Sie wöchentlich im Durchschnitt des Lebensmonats bis zu 30 Stunden arbeiten. Die dabei erzielten Einkünfte werden bei der Bemessung des Elterngeldes berücksichtigt.

Wie wirkt sich mein Einkommen aus Teilzeittätigkeit während des Elterngeldbezuges aus?

Ihr Einkommen aus einer Teilzeittätigkeit während des Elterngeldbezuges wird ebenso angerechnet, wie mögliche Einkünfte aus selbstständiger Arbeit, Gewerbebetrieb oder Land- und Forstwirtschaft. Auch so genannte Entgeltersatzleistungen, die Sie eventuell erhalten, werden berücksichtigt (zum Beispiel Arbeitslosengeld, Krankengeld).

Beispiel:

  • Nettoeinkommen vor der Geburt: 2.000 € monatlich
  • Nettoeinkommen nach der Geburt: 900 € monatlich
  • Wegfallendes Erwerbseinkommen: 1.100 €
  • Basiselterngeldanspruch ohne Erwerbstätigkeit: 1.300 € (65% von 2.000 €)
  • Hälfe des Basiselterngeldanspruchs: 650 € (1.300 € / 2)
  • Basiselterngeldanspruch mit Teilzeiteinkommen: 715 € (65% vo 1.100 €)
  • Elterngeld Plus-Anspruch: 650 € (1.300 / 2 = 650 €)

Hier erfolgt eine Deckelung des Elterngeld Plus-Anspruch auf die Hälfte des Basiselterngeldes.

Beispiel:

  • Nettoeinkommen vor der Geburt: 2.000 € monatlich
  • Nettoeinkommen nach der Geburt: 1.500 €
  • Wegfallendes Erwerbseinkommen: 500 €
  • Basiselterngelanspruch ohne Erwerbstätigkeit: 1.300 € (65% von 2.000 €)
  • Hälfte des Basiselterngeldanspruchs: 650 € (1.300 € / 2)
  • Basiseltengeldanspruch mit Teilzeiteinkommen: 325 € (65% von 500 €)
  • Elterngeld Plus-Anspruch: 325 € (65% von 500 €)

Hier ist keine Decklung erforderlich, da die Ersatzrate unter der Hälfe des Basiselterngeldes liegt.

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Antragsformulare Elterngeld

Wenn Sie Elterngeld beantragen möchten, haben Sie dazu zwei Möglichkeiten:

Sie können das Elterngeld online beantragen mit EGON.NRW. EGON steht für Elterngeld-Antrag online. Um das Antragsformular nutzen zu können, müssen Sie Ihren Wohnsitz in Nordrhein-Westfalen haben.

Sie können das Elterngeld per PDF-Formular beantragen. Die erforderlichen Vordrucke können Sie als Download aufrufen und ausdrucken. Beachten Sie bitte die Erläuterungen zum Ausfüllen des Formulars.

 

 

Neuregelung zur Flexibilisierung der Elternzeit

Die Elternzeit ermöglicht es Eltern, zur Betreuung ihres Kindes im Beruf kürzerzutreten und gleichzeitig den Kontakt zur Arbeitswelt aufrechtzuerhalten.

Für Geburten ab dem 1. Juli 2015 gelten neue Regelungen zur Elternzeit. Eltern können diese künftig deutlich flexibler einsetzen. Auch weiterhin werden pro Elternteil 36 Monate unbezahlte Auszeit vom Job bis zum dritten Geburtstag des Kindes möglich sein. Davon können dann 24 Monate zwischen dem dritten und achten Geburtstag des Kindes eingesetzt werden. Eine Zustimmung des Arbeitgebers ist nicht mehr erforderlich. Damit Unternehmen sich aber rechtzeitig darauf einstellen können, beläuft sich die Anmeldefrist für die Elternzeit bis zum 3. Geburtstag des Kindes auf sieben Wochenwird die Anmeldefrist für die Elternzeit; soll die Elternzeit nach dem dritten Geburtstag des Kindes beansprucht werden, wird die Anmeldefrist auf 13 Wochen erhöht.

Außerdem kann die Elternzeit in drei statt bisher in zwei Zeitabschnitte pro Elternteil eingeteilt werden. So können Eltern ihre Kinder auch später eine Zeit lang intensiv begleiten, wenn dies notwendig wird – zum Beispiel beim Eintritt in die Schule. Beachten Sie bei ihren Planungen, dass der Arbeitgeber Elternzeit, die vollständig zwischen dem dritten und achten Geburtstag des Kindes beansprucht werden soll, ablehnen kann, wenn dringende betriebliche Gründe entgegenstehen und es sich dabei um den "dritten Zeitabschnitt" der Elternzeit handelt.´

Weitere Informationen:

  • Informationen zur Elternzeit im „Familien-Wegweiser“
  • Hotline für Elternzeitfragen beim Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW: Tel. 0211/837-1912, Email: Elternzeit@mfkjks.nrw.de

 

Elternzeit: Fragen und Antworten

 

Besteht ein Anspruch auf Teilzeitarbeit?

Erwerbstätige Eltern können frei entscheiden, wer von ihnen Elternzeit nimmt. Sie können auch gleichzeitig Elternzeit nehmen. Wer Elternzeit nimmt, kann in Teilzeit bis zu 30 Wochenstunden im Durchschnitt des Monats arbeiten. In Betrieben mit mehr als 15 Beschäftigten besteht ein Anspruch auf Teilzeitarbeit in der Elternzeit, wenn

  • keine dringenden betrieblichen Gründe entgegenstehen,
  • die Arbeitnehmerin beziehungsweise der Arbeitnehmer mehr als sechs Monate im Unternehmen tätig ist,
  • die vertraglich vereinbarte regelmäßige Arbeitszeit für mindestens zwei Monate auf einen Umfang von nicht weniger als 15 und nicht mehr als 30 Wochenstunden im Durchschnitt des Monats verringert wird,
  • der Anspruch dem Arbeitgeber sieben Wochen vor Beginn der Tätigkeit schriftlich mitgeteilt wurde.

    Nach Ablauf der Elternzeit haben die Eltern einen Anspruch, auf ihren oder einen gleichwertigen Arbeitsplatz zurückzukehren. Entscheidend hierfür sind die Vereinbarungen des Arbeitsvertrages. Eine Schlechterstellung im Hinblick auf das Entgelt ist nicht zulässig. Wurde die Arbeitszeit während der Elternzeit reduziert, gilt nach deren Ende wieder die frühere Arbeitszeit.
  • Machen Eltern innerhalb der Elternzeit Ihren Anspruch auf Teilzeit geltend, kann der Arbeitgeber die Teilzeit nur aus dringenden betrieblichen Gründen ablehnen. Die Zustimmung des Arbeitgebers gilt als erteilt, wenn der Antrag nicht innerhalb einer bestimmten Frist abgelehnt wird: Nämlich vier Wochen nach Zugang des Teilzeit-Antrags im Zeitraum zwischen Geburt und drittem Geburtstag des Kindes und acht Wochen nach Zugang des Teilzeit-Antrags für den Zeitraum zwischen drittem und achtem Geburtstag des Kindes.

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Besteht während der Elternzeit Kündigungsschutz?

Während der Elternzeit besteht Kündigungsschutz. Er beginnt mit der Anmeldung der Elternzeit innerhalb der ersten drei Lebensjahre des Kindes, frühestens jedoch acht Wochen vor deren Beginn. Für eine Elternzeit zwischen dem dritten und achten Geburtstag des Kindes beginnt der Kündigungsschutz 14 Wochen vor Elternzeitbeginn. Eine Kündigung kann daher nur in besonderen Fällen erfolgen und auch nur dann, wenn die zuständige Aufsichtsbehörde die Kündigung zuvor für zulässig erklärt hat.

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Kann die Elternzeit vorzeitig beendet werden zur Inanspruchnahme eines erneuten Mutterschutzes?

Arbeitnehmerinnen können die angemeldete Elternzeit vorzeitig - ohne Zustimmung des Arbeitgebers - beenden, um die gesetzlichen Mutterschutzfristen nach § 3 Absatz 2 und § 6 Absatz 1 Mutterschutzgesetz und die damit verbundenen Rechte in Anspruch zu nehmen. In diesem Fall sollte dem Arbeitgeber die Beendigung der Elternzeit rechtzeitig mitgeteilt werden. Eine rückwirkende Beendigung der Elternzeit ist nicht vorgesehen. Die Elternzeit kann also frühestens enden, wenn die Mitteilung dem Arbeitgeber zugegangen ist.

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Was passiert mit dem Jahresurlaub während der Elternzeit?

Erholungsurlaub kann anteilig für jeden vollen Kalendermonat Elternzeit um ein Zwölftel gekürzt werden. Eine Kürzung des Urlaubs ist nicht zulässig, wenn während der Elternzeit eine Teilzeitarbeit ausgeübt wird.

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Beratung

Sie haben noch Fragen? Wenden Sie sich bitte an die Elterngeldkasse im Fachdienst Soziale Hilfen. Die Mitarbeiterinnen beraten Sie gerne.

Ihre Ansprechpartner für die Bearbeitung der Anträg auf Elterngeld sowie alle Fragen rund um das Elterngeld sowie alle Fragen rund um das Elterngeld und die Elternzeit:

 

Öffnungszeiten

Montag bis Donnerstag: 8.00 Uhr bis 13.00 Uhr und 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Freitag: 8.00 Uhr bis 13.00 Uhr