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Schutz vor Kindeswohlgefährdung im Bereich der ehrenamtlich getragenen Kinder- und Jugendarbeit

Der Jugendhilfeausschuss des Kreises Olpe hat in seinen Sitzungen am 14.06.2011 bzw. 04.08.2011 Richtlinien zum Schutz vor Kindeswohlgefährdung beschlossen, die zum 01.10.2011 in Kraft treten und Auswirkungen auf die Förderung von Angeboten bzw. Aktionen gemäß Fachplan Kinder- und Jugendarbeit, Kapitel 8 "Finanzierung der Kinder- und Jugendarbeit" haben.

Ziel der ehrenamtlichen Kinder- und Jugendarbeit der Jugendverbände und -einrichtungen ist die Förderung und Stärkung von Kindern und Jugendlichen auf dem Weg zu einem gelingenden Auwachsen. Hierzu zählt auch die körperliche und seelische Unversehrtheit der Zielgruppe, das Kindeswohl.

Damit die freien Träger der Kinder- und Jugendarbeit im Kreis Olpe diesem Anspruch gerecht werden können, sind sie gehalten, bei der Auswahl von in diesem Bereich eingesetzten Ehrenamtlichen eine größtmögliche Sorgfalt im Hinblick auf die Geeignetheit dieser Personen anzuwenden.
Werden diese mit der Beaufsichtigung oder Betreuung von Kindern und Jugendlichen (regelmäßiger Kontakt im Sinne von Gruppen- oder Treffarbeit bzw. Angebote mit Übernachtung im Rahmen von Freizeitangeboten) betraut, unterschreiben sie vor der Aufnahme ihrer Tätigkeit eine sogenannte Selbstverpflichtung.

Diese Selbstverpflichtung ist ab dem 01.10.2011 Bestandteil der Förderanträge für Aktionen bzw. Aktivitäten im Bereich der ehrenamtlichen Kinder- und Jugendarbeit und muss dem öffentlichen Träger vor Beginn der entsprechenden Maßnahme vorgelegt werden. Fehlende Nachweise führen zur Ablehnung eines Antrags.

Folgende Anlagen sind Bestandteile der Selbstverpflichtung und verbleiben bei dem/der ehrenamtlichen Mitarbeiter/in:

Ergänzend zu dieser Selbstverpflichtungserklärung hat der Jugendhilfeausschuss des Kreises Olpe in seiner Sitzung am 13.11.2012 zum Schutz vor Kindeswohlgefährdung in der ehrenamtlichen Kinder- und Jugendarbeit weitere Änderungen im Fachplan Kinder- und Jugendarbeit des Kreises Olpe beschlossen.

Die Richtlinien zur Vorlagepflicht für das erweiterte polizeiliche Führungszeugnis nach dem Gesetz zur Stärkung eines aktiven Schutzes von Kindern und Jugendlichen (Bundeskinderschutzgesetz), § 72a Absatz 4, für Maßnahmen nach dem Fachplan Kinder- und Jugendarbeit des Kreises Olpe (Kapitel 8 Finanzierung der Kinder-und Jugendarbeit) sind mit Wirkung vom 01.01.2013 in Kraft getreten.

In den Bereichen

  • Gruppenarbeit mit qualifizierten ehrenamtlichen Mitarbeitern/innen (Kapitel 8.7.4 Fachplan Kinder- und Jugendarbeit) und
  • Offene Jugendfreizeiteinrichtungen mit qualifiziertem ehrenamtlichen Personal (dezentrale offene Treffpunkte; Kapitel 8.5.2 Fachplan Kinder- und Jugendarbeit)

gilt die Vorlagepflicht rückwirkend ab dem 01.10.2012.

Die Vorlagepflicht für das erweiterte polizeiliche Führungszeugnis (das Zeugnis muss vor Beginn einer Maßnahme dem Jugendamt vorliegen) gilt für ehrenamtlich Tätige ab 16 Jahre. Das Zeugnis darf bei der Einsichtnahme nicht älter als zwei Monate sein und muss alle fünf Jahre (sofern der / die ehrenamtliche Mitarbeiter/in noch aktiv ist) erneut vorgelegt werden (vergleiche Kapitel 5.1.4.2 Fachplan Kinder- und Jugendarbeit). Weitere Informationen können den Einzelförderrichtlinien des Fachplans entnommen werden.