Hilfsnavigation

Weiterbildungszentrum 2

Logo Kreisjubiläum

Logo Kinderlied

Logo Leichte Sprache

Kontakt
Westfälische Straße 75
57462 Olpe
Telefon:  02761 81 0
Fax:  02761 81 343
E-Mail:  info@kreis-olpe.de

Kontaktformular
Ins Adressbuch exportieren
Öffnungszeiten

Mo. - Do. 8.00 - 13.00, 14.00 - 17.00
Fr. 8.00 - 13.00


besondere Öffnungszeiten:

Zulassung und Fahrerlaubnis Olpe
Mo., Mi., Fr. 8.00 - 12.00
Di., Do. 8.00 - 17.00 durchgehend
Sa. 9.00 - 11.00 (Samstags nur Privatkunden)

Zulassung Lennestadt
Mo., Di., Mi., Fr. 8.00 - 12.00
Do. 8.00 - 17.00 durchgehend

Ausländerbehörde
Bitte vereinbaren Sie einen Termin!
Please make an appointment!
Prenez date, s`il vous plait!

Informativ für Sie

Externer Link: http://www.suedwestfalen.comLogo KILogo Kein Abschluss ohne AnschlussLogo RAL

Welche Voraussetzungen müssen für das Merkzeichen aG erfüllt sein?

Als Schwerbehinderte mit außergewöhnlicher Gehbehinderung sind solche Personen anzusehen, die sich wegen der Schwere ihres Leidens auch unter Einsatz von orthopädischen Hilfsmitteln vom ersten Schritt an nur mit fremder Hilfe, großen Mühen oder erheblichen Schmerzen außerhalb ihres Kraftfahrzeuges bewegen können.

Dem vorstehend aufgeführten Personenkreis sind schwerbehinderte Menschen gleichgestellt, die unter einer derartigen Einschränkung ihrer Lungen- oder Herzfunktion leiden, dass dadurch allein einen GdB von wenigstens 80 gerechtfertigt ist.

Er reicht nicht aus, wenn

  • der Antragsteller wegen der Teilentfernung des Darmes zum Beispiel an Stuhlinkontinenz leidet und sein Bewegungsradius dadurch eingeschränkt ist, dass er innerhalb kürzester Zeit eine Toilette erreichen muss.
  • Dritten lediglich der Transport einer schwerbehinderten Person erleichtert werden soll.
  • eine ständige Überwachung bzw. Begleitung beim Gehen aufgrund von Orientierungsstörungen notwendig ist.
  • bei normalen Parkplätzen das Ein- und Aussteigen infolge der Behinderung erschwert ist. Der Nachteilsausgleich wurde nicht geschaffen, um das Ein- und Aussteigen zu erleichtern, sondern um die zurückzulegenden Wege zu verkürzen.

Nach der Rechtsprechung darf die Annahme einer außergewöhnlichen Gehbehinderung nur auf eine Einschränkung der Gehfähigkeit und nicht auf Bewegungsbehinderungen anderer Art bezogen werden. Bei der Frage der Gleichstellung von Schwerbehinderten Menschen mit Schäden an den unteren Gliedmaßen ist zu beachten, dass das Gehvermögen auf das Schwerste eingeschränkt sein muss und deshalb als Vergleichsmaßstab am ehesten das Gehvermögen eines Doppeloberschenkelamputierten heranzuziehen ist. Dies gilt auch, wenn Gehbehinderte einen Rollstuhl benutzen: Es genügt nicht, dass ein solcher verordnet wurde; der Betroffene muss vielmehr ständig auf den Rollstuhl angewiesen sein, weil er sich sonst nur mit fremder Hilfe oder nur mit großer Anstrengung fortbewegen kann.