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Westfälische Straße 75
57462 Olpe
Telefon:  02761 81 0
Fax:  02761 81 343
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Öffnungszeiten

Mo. - Do. 8.00 - 13.00, 14.00 - 17.00
Fr. 8.00 - 13.00


besondere Öffnungszeiten:

Zulassung und Fahrerlaubnis Olpe
Mo., Mi., Fr. 8.00 - 12.00
Di., Do. 8.00 - 17.00 durchgehend
Sa. 9.00 - 11.00 (Samstags nur Privatkunden)

Zulassung Lennestadt
Mo., Di., Mi., Fr. 8.00 - 12.00
Do. 8.00 - 17.00 durchgehend

Informativ für Sie

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Vollstationäre Pflege

Die vollstationäre Pflege in einer Einrichtung der Altenhilfe ist der dauerhafte Aufenthalt in einem Heim Ihrer Wahl und unterscheidet sich daher von der Kurzzeitpflege, die sich auf jeweils kurze, abgeschlossene Zeiträume erstreckt.

Leistungen der vollstationären Pflege können in Anspruch genommen werden, wenn häusliche Pflege oder teilstationäre Pflege (Tages- oder Nachtpflege) nicht möglich ist.
Dieses wird vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) festgestellt und kann zum Beispiel der Fall sein, wenn
  • ausgebildetet Fachkräfte nicht ständig oder sofort zur Verfügung stehen,
  • Angehörige, Nachbarn oder Freunde zu Hause nicht pflegen können,
  • der Pflegebedürftige vereinsamt,
  • der Umfang der Pflege im häuslichen Bereich nicht sichergestellt werden kann,
  • die räumlichen Gegebenheiten im häuslichen Bereich keine Pflege ermöglichen.

 
Übernahme des Eigenanteils

Die Kosten für einen Heimplatz setzen sich aus den Pflegekosten, den Kosten für Unterkunft- und Verpflegung sowie den Investitionskosten zusammen. Zur Deckung der Heimkosten müssen die Heimbewohner zunächst ihr eigenes Einkommen und Vermögen vorrangig einsetzen.

Sofern das eigene Einkommen und Vermögen des Pflegebedürftigen nicht ausreicht, um die Heimkosten vollständig zu decken, kann ein Antrag auf Übernahme des Eigenanteils beim Kreis Olpe gestellt werden.

Für die Deckung der Investitionskosten kann beim Kreis Olpe ein Antrag auf Pflegewohngeld gestellt werden.

Bei der Prüfung eines solchen Antrags (Hilfe zur Pflege) werden aber nicht nur das Einkommen und Vermögen des Antragstellers, sondern auch vorrangige andere Ansprüche geprüft (zum Beispiel Grundsicherung und Pflegewohngeld).

Weil die Grundsicherung für Heimbewohner ebenfalls vom Kreis Olpe ermittelt und gewährt wird und dann bei der Hilfe zur Pflege wieder angerechnet wird, wirkt sich dieses auf die Höhe des zustehenden Gesamtbetrages nicht aus.

Über Ihre Ansprüche auf Hilfe zur Pflege, Pflegewohngeld, Grundsicherung und alle anderen wichtigen Fragen zum Einsatz des Einkommens und Vermögens, Unterhaltsansprüche gegenüber Kindern und Ehegatten sowie Rückforderungsansprüche aus Schenkungen berät Sie der Fachdienst Finanzielle Soziale Hilfen.


Ansprechpartner


Leistungen

Bei der stationären Pflege gelten dieselben Pflegestufen wie bei der ambulanten Pflege. Im Rahmen der vollstationären Pflege sind allerdings eigene, nachfolgend dargestellte Pauschalbeträge der Pflegekassen, maßgebend.

  •    770 Euro für Pflegebedürftigte des Pflegegrades 2,
  • 1.262 Euro für Pflegebedürftigte des Pflegegrades 3,
  • 1.775 Euro für Pflegebedürftigte des Pflegegrades 4,
  • 2.005 Euro für Pflegebedürftigte des Pflegegrades 5.


Pflegewohngeld

Pflegewohngeld ist eine gesonderte Leistung des Kreises Olpe, die Pflegeheime für ihre Bewohner/innen erhalten können. Weitere Informationen.


Elternunterhalt

Hat die leistungsberechtigte Person für die Zeit, für die Leistungen erbracht werden, nach dem bürgerlichem Recht einen Unterhaltsanspruch, geht dieser bis zur Höhe der geleisteten Aufwendungen auf den Träger der Sozialhilfe über (§ 94 Abs. 1 Satz 2 Sozialgesetzbuch Zwölftes Buch, SGB XII). Weiter Informationen.


Weitere Infos

  • Antragsunterlagen
  • Pflegeheime im Kreis Olpe
  • Auswärtige Heimplätze
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