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06.09.2017

Weiterentwicklung der Jugendarbeit
Junge Menschen bestimmen mit

Überall im Kreis Olpe – in allen Städten, Gemeinden und Dörfern – gibt es Orte und Einrichtungen, wo junge Menschen ihre Freizeit verbringen bzw. verbringen können.

Es sind einerseits informelle Treffpunkte, öffentliche Einrichtungen oder organisierte Angebote, zum Teil mit hauptamtlichem Personal (Jugendzentren), wo sich die Jugendlichen aufhalten. Andererseits gibt es auch immer wieder Orte, die bewusst nicht in Anspruch genommen werden, weil sie aus Sicht der jungen Leute nicht attraktiv genug sind und nicht mehr ihren Vorstellungen entsprechen. 

Der Kreis Olpe möchte die Angebote und Möglichkeiten der Freizeitgestaltung für Kinder- und Jugendarbeit weiterentwickeln und gegebenenfalls verändern. Dabei sollen die tatsächlichen Wünsche und Ansprüche der jungen Menschen gehört und auch berücksichtigt werden. 

Aus diesem Grund wurden in allen Kommunen des Kreises Olpe sogenannte Jugendforen durchgeführt. Junge Menschen im Alter von 14 – 17 Jahren hatten die Möglichkeit, zu dem wichtigen Bereich ihres Alltags – der Freizeitgestaltung – Stellung zu nehmen und aktiv ihre Sichtweise zu formulieren. Die direkte Beteiligung sollte die eigene (Mit-)Verantwortung verdeutlichen und die Mitgestaltung von für sie interessanten Angelegenheiten ermöglichen. 

„Es war nicht einfach, interessierte junge Menschen zum Mitmachen und Mitdiskutieren zu gewinnen. An der einen oder anderen Stelle hätten wir uns schon mehr Teilnehmer gewünscht“, resümierten Matthias Heer und Volker Sommerhoff. Trotzdem ziehen die Verantwortlichen des Kreises Olpe ein positives Fazit: „Es lohnt sich, die Idee politischer Mitgestaltung von jungen Menschen zu verdeutlichen und dafür zu werben.“ 

Diejenigen, die aktiv teilgenommen haben, waren von der Art der Auseinandersetzung durchaus begeistert: „Das haben wir uns ganz anders vorgestellt, viel trockener und theoretischer. Wir hätten nicht gedacht, dass wir in so lockerer Form wirklich einmal unsere persönliche Meinung äußern dürfen und diese dann auch nicht direkt in Frage gestellt wird“, so ein Feedback von Jugendlichen aus den Foren. 

Die Jugendforen unter der Leitung von Matthias Heer, Volker Sommerhoff, Julia Richter und Frank Melcher (alle Kreis Olpe) orientierten sich einerseits an Fragestellungen zum eigenen Freizeit­verhalten, wo die Jugendlichen in ihrer Kommune überhaupt ihre Freizeit verbringen, wo sie sich häufig aufhalten und wo sie in der Freizeit z. B. ihre Freunde treffen. Des Weiteren ging es um die Dinge, die in der Heimatkommune für eine sinnvolle Freizeitgestaltung fehlen, was sich junge Leute an Angeboten noch wünschen. Aber auch das, was nervt, was sie gerne verändert hätten, konnte offen geäußert werden. Abgerundet wurden die Foren durch Fragen zu den organisierten Freizeitangeboten im Kreis Olpe. Stellung beziehen konnten die Jugendlichen dabei zu den ihnen bekannten Jugendverbänden, Jugendgruppen und Vereinen und zu den hauptamtlich organisier­ten Offenen Jugendfreizeitstätten, von denen in jeder Kommune mindestens eine vorhanden ist. Hierbei ging es darum, ob die Vereine, Jugendgruppen oder Jugendfreizeiteinrichtungen bekannt sind und warum bestimmte Angebote genutzt werden, andere aber nicht. Und letztendlich ging es um die Rückmeldungen, wie ein Freizeitangebot (Jugendgruppe, Jugendfreizeiteinrichtung) aussehen müsste, damit es doch genutzt wird. 

Die befragten jungen Menschen hatten klare Vorstellungen mit Blick auf die eigene Freizeitgestal­tung. Sie konnten sehr deutlich die Schwachstellen in der eigenen Kommune benennen, kannten aber ebenso die Vorteile und Vorzüge „ihres“ Wohnortes. 

Belohnt wurden die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer für ihr Engagement mit drei tollen Preisen. Als glückliche Gewinner bei der Verlosung eines Tablets, eines Bluetooth-Lautsprechers sowie einer Powerbank freuten sich Thomas Arens (Wenden), Miriam Nippel (Olpe) sowie Tatjana Weber (Lennestadt) über ihre Geschenke.

Die Gewinner der Preise: Tatjana Weber, Thomas Arens, Miriam Nippel (innen von links). Mit dabei Matthias Heer (außen links) und Volker Sommerhoff.