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14.07.2017

Alphabetisierung von Migranten und Geflüchteten

Mit einer ganztägigen Fortbildungsveranstaltung hat das Kommunale Integrationszentrum Fachkräften und Ehrenamtlern aus der Flüchtlingsarbeit, Handwerkszeug für die Arbeit mit zu alphabetisierenden Menschen auf den Weg gegeben.

Viele der neu Zugewanderten haben einen Alphabetisierungsbedarf – können somit weder in der Herkunftssprache, noch in Deutsch, lesen und schreiben. Peter Hubertus, Alphabetisierungspädagoge vom Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung e.V., führte mit vielen praktischen Übungen durch den Tag. 

Die Fortbildungsveranstaltung ist Bestandteil eines Gesamtkonzeptes zur Alphabetisierung, welches das Kommunale Integrationszentrum u.a. gemeinsam mit der Volkshochschule, dem Jobcenter, der Ausländerbehörde sowie den kreisangehörigen Städten und Gemeinden umsetzt. 

„Nach wie vor ist das ehrenamtliche Engagement im Kreis Olpe im Bereich der Flüchtlingsarbeit sehr vielfältig. Viele Menschen engagieren sich und unterrichten ehrenamtlich in den Unterkünften. Hierbei stoßen sie oft auf unterschiedliche Sprachniveaus und Lernbedürfnisse der Geflüchteten“ erklärt Anna Lillotte vom Kommunalen Integrationszentrum des Kreises Olpe: „Um diese anspruchsvolle Arbeit zu unterstützen und gleichzeitig neues Wissen für die Praxis mitzugeben, wurde diese Fortbildung angeboten.“ 

Neben der Vorstellung vieler Materialien die in der Arbeit mit Analphabeten eingesetzt werden können, konnten die sechzehn Teilnehmer anhand von praktischen Übungen zur Wortbildung, Silbentrennung und Aussprache Wissenswertes für die alltägliche Arbeit erlernen. Unter anderem musste ein Text auf Sütterlin abgeschrieben werden, um sich in Personen hineinzuversetzen, die nicht lesen und schreiben können. 

„Die Rückmeldungen der Teilnehmer zu unserem Angebot waren sehr positiv. Viele fühlten sich in ihrer bisherigen Arbeit bestärkt und sind sehr motiviert, das Gelernte direkt in die Praxis umzusetzen.“, so Anna Lillotte. 

Rückfragen zum Fortbildungsangebot beantwortet gerne Anna Lillotte unter 02761/81 461 oder E-Mail a.lillotte@kreis-olpe.de.

Teilnehmer der Fortbildungsveranstaltung. Mit dabei Anna Lillotte (vierte von rechts).