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26.05.2017

Neue Blitzertechnik an der Ronnewinkler Talbrücke

An der B 55 an der Ronnewinkler Talbrücke wird künftig neue Lasermesstechnik bei stationären Geschwindigkeitsmessungen eingesetzt.

Der Fachdienst Straßenverkehr des Kreises Olpe hat sich entschlossen, den vorhandenen Starenkasten durch eine moderne Blitzsäule zu ersetzen. Inzwischen steht die schwarze Säule an ihrem Standort, doch wird die neue Kamera erst in den kommenden 14 Tagen scharf gestellt. Es ist vorgesehen, dass auch wie bisher nur in Fahrtrichtung Olpe bzw. Lennestadt geblitzt wird. 

„Wir wollen auch weiterhin an diesem Standort Geschwindigkeitsmessungen durchführen, um sicherzustellen, dass hier auch künftig keine schweren Unfälle mehr passieren“, erklärt Heinz Kirchhoff, der Leiter des Fachdienstes Straßenverkehr, die Investition in neue Technik. 

Seit September 2015 nutzt der Kreis bereits das Laserscannersystem an der B 517 in Kirchhundem-Eichacker. Dieses System kommt ohne die in die Straßenoberfläche eingebauten Sensoren aus und kann für beide Fahrtrichtungen uneingeschränkt auch in Kurven, an unübersichtlichen Stellen und in Tunneln eingesetzt werden. 

Die Investitionskosten für die neue Technik liegen zwar mit 30.000 Euro für eine Säule und 50.000 Euro für eine neue Digitalkamera höher als beim „Starenkasten“, doch ist das neue Verfahren wegen geringerer Wartungs- und Eichungskosten langfristig wirtschaftlicher. „Aus diesem Grund wird die alte Technik im Laufe der Zeit auch durch die neue ersetzt werden“, ist sich Kirchhoff sicher. „Es ist schließlich unbestritten, dass regelmäßige mobile und stationäre Geschwindig­keitsmessungen einen nicht unerheblichen Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit leisten“.

Die neue stationäre Geschwindigkeitsmessanlage an der B 55 an der Ronnewinkler Talbrücke.