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Bäume, Hecken- und Gehölzschnitt

Hecken- und Gehölzschnitt

Gehölzstreifen im Melbecketal
Gehölzstreifen im Melbecketal

© Kerstin Berens
Hecken und Gebüsche sind Lebensraum zahlreicher Tier- und Pflanzenarten. Sie bieten Nahrung, Versteck- und Brutmöglichkeiten für viele Insekten, Vögel und Niederwild. Um diesen Lebensraum nicht zu gefährden, ist es verboten, in der Zeit vom 01. März bis zum 30. September Hecken, lebende Zäune, Gebüsche und andere Gehölze abzuschneiden oder auf den Stock zu setzen. Dies gilt sowohl in der freien Landschaft, als auch im bebauten Bereich.

Bäume

In der Zeit vom 01. März bis 30. September dürfen Bäume nicht geschnitten oder gefällt werden. Dieses Verbot gilt für Straßenbäume, Alleen und Bäume in der freien Landschaft, nicht aber für Bäume im Wald, in Privatgärten, auf gärtnerisch genutzten Grundflächen oder Kurzumtriebsplantagen. Eine Ausnahme gilt für Bäume, die aus Verkehrssicherheitsgründen entfernt werden müssen.

Als Bäume auf gärtnerisch genutzten Grundflächen, die vom zeitlich befristeten Fällverbot ausgenommen sind, gelten solche, die im Gartenbau erwerbswirtschaftlich genutzt werden, solche in Haus- und Kleingärten sowie in Rasensportanlagen, Grünanlagen und auf Friedhöfen. Bei einer geplanten Fällung sind jedoch die Regelungen der ggf. vorhandenen Baumschutzsatzung der zuständigen Stadt bzw. Gemeinde zu beachten.

Form- und Pflegeschnitte

 

Gehölzschnitt entlang eines Fließgewässers
Gehölzschnitt entlang eines Fließgewässers

© Antonius Klein
Weiterhin erlaubt sind in diesem Zeitraum schonende Pflege- und Formschnitte sowie der Rückschnitt neuer Pflanzenaustriebe (z. B. die Pflege von Hecken, die der Grundstückseinfriedung in bebauten Bereichen dienen oder zur Gesunderhaltung von Bäumen). Falls solche Maßnahmen durchgeführt werden sollen, muss jedoch zuvor überprüft werden, ob sich in den betroffenen Hecken bzw. Gebüschen Vogelnester befinden. Sollte dies der Fall sein, kann der Gehölzschnitt erst nach dem Ende der Brutzeit erfolgen.
Form- und Pflegeschnitte müssen so zurückhaltend vorgenommen werden, dass die Brut- und Aufzuchttätigkeiten der Vögel und sonstigen Tiere weder störend beeinträchtigt noch verhindert werden.

Daher ist es auch nicht erlaubt, Hecken bzw. Gehölze vollständig zu beseitigen oder so stark zurückzuschneiden, dass sie nicht mehr als Deckungsmöglichkeit für Schutz suchende Tiere geeignet sind.

Besonderer Artenschutz

Allerdings sind unabhängig von den oben genannten Regelungen zusätzlich die Vorschriften des Besonderen Artenschutzes zu beachten (hier: § 44 Abs. 1 Nr. 3 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG). Horst- und Höhlenbäume, die eine Fortpflanzungs- oder Ruhestätte darstellen, unterliegen als Lebensstätten einem ganzjährigen Schutz.

Hinweise

Neben den Regelungen der örtlichen Baumschutzsatzungen sind ebenfalls die besonderen Regelungen in Schutzgebieten zu beachten.

Die Beseitigung des Gehölzschnittes kann auf dem eigenen Hausgrundstück erfolgen. Eine Beseitigung im Wald oder in der freien Landschaft ist nicht erlaubt. Wenn Sie Fragen zur Abfallbeseitigung haben, wenden Sie sich bitte an die Abfallberater Ihrer Kommune. Weiter Informationen finden Sie hier.

Rechtsgrundlagen:

§ 39, § 44 Bundesnaturschutzgesetz

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