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Weihnachtsbaumkulturen

Allgemeines

Jede Weihnachtsbaum- bzw. Schmuckreisigkultur außerhalb des Waldes stellt einen Eingriff in Natur und Landschaft dar, auch wenn sie baumschulmäßig genutzt oder als Baumschule bezeichnet wird. Das bedeutet, dass jede Weihnachtsbaum- bzw. Schmuckreisigkultur, die neu angelegt werden soll, einer landschaftsrechtlichen Genehmigung, Ausnahmegenehmigung oder Befreiung bedarf. nach oben

Antrag

Die Genehmigung zur Anlage einer Weihnachtsbaum- bzw. Schmuckreisigkultur ist mit einem speziellen Vordruck zu beantragen. Um eine zügige Bearbeitung des Antrags zu gewährleisten ist der Vordruck vollständig auszufüllen und das erforderliche Kartenmaterial (Deutsche Grundkarte und Flurkarte) mit den farbig markierten Flächen beizulegen.

Der Verursacher des Eingriffs ist dazu verpflichtet, vermeidbare Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft zu unterlassen. Beeinträchtigungen sind vermeidbar, wenn zumutbare Alternativen den mit dem Eingriff verfolgten Zweck am gleichen Ort ohne oder mit geringeren Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft zu erreichen, gegeben sind. Soweit Beeinträchtigungen nicht vermieden werden können, ist dies zu begründen.

Der Verursacher ist verpflichtet, unvermeidbare Beeinträchtigungen durch Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege auszugleichen (Ausgleichsmaßnahmen) oder zu ersetzen (Ersatzmaßnahmen).
Daher sind im Antrag Vorschläge für solche Ausgleichs- bzw. Ersatzmaßnahmen zu machen. Hierfür bieten sich beispielsweise folgende Maßnahmen an: 

  • Pflanzung von mehrreihigen Hecken aus standortgerechten Laubgehölzen 
  • Pflanzung von Einzelbäumen oder Baumgruppen, z.B. Wildkirsche, Traubeneiche oder Bergahorn 
  • Anlage oder Ergänzung von Feuchtbereichen

Bei der Wahl der Ausgleichs- bzw. Ersatzmaßnahme ist zu beachten, dass diese ca. 10 % der geplanten Kulturfläche umfassen soll. nach oben

Hinweis für Betriebsinhaber, die Direktzahlungen oder Beihilfen beantragen

Ist für die Anlage der Weihnachtsbaumkultur ein Umbruch von Grünland erforderlich, so ist der Umbruch nach der Verordnung zur Erhaltung von Dauergrünland nur zulässig, wenn die umgebrochene Fläche vollständig durch neu angelegtes Grünland ersetzt wird (1:1). Diese Maßnahme muss unverzüglich nach der Bekanntgabe der Genehmigung erfolgen und innerhalb desselben Naturraums, in dem die umgebrochene Fläche liegt, durchgeführt werden. Für die entsprechende Genehmigung ist die jeweilige Kreisstelle der Landwirtschafts-kammer zuständig. Sie erfolgt aufgrund eines schriftlichen Antrags, der vor dem Umbruch zu stellen ist. Nähere Einzelheiten zum Verfahren und den Voraussetzungen erfragen Sie bitte bei der zuständigen Kreisstelle der Landwirtschaftskammer.

Der Antrag auf Genehmigung einer Weihnachtsbaumkultur kann erst weiter bearbeitet werden, wenn die Kreisstelle der Landwirtschaftskammer den Umbruch nach der Dauergrünlanderhaltungsverordnung genehmigt hat. nach oben

Mögliche Ablehnungsgründe

Mit einer Ablehnung ist bei Flächen zu rechnen, die in offenen Wiesentälern liegen, in landwirtschaftlich genutzte Flächen insel- oder halbinselartig hineinragen oder in unmittelbarer Nähe von ortsbildprägenden Gebäuden oder den Ortsrändern liegen. nach oben

Weihnachtsbaumkulturen innerhalb des Waldes

Sofern Sie die Neuanlage von (Hoch-)Wald oder von einer Weihnachtsbaum- bzw. Schmuckreisigkultur innerhalb eines Waldes planen, wenden Sie sich bitte an das dafür zuständige Regionalforstamt Kurkölnisches Sauerland in Olpe. nach oben

Gebühren

Für die Genehmigung des Antrags wird eine Grundgebühr von 240,00 € zzgl. 120,00 € je angefangenen Hektar Antragsfläche berechnet.
Die Gebühr für die Ablehnung eines Antrags beträgt 75 % der o.g. Gebühr. nach oben

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