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Jägerprüfung

Collage Jägerprüfung
© Kreis Olpe
Die erste Erteilung eines Jagdscheines ist grundsätzlich davon abhängig, dass der Bewerber/ die Bewerberin im Geltungsbereich des Bundesjagdgesetzes (BJG) eine Jägerprüfung bestanden hat.

Ablauf

Die Prüfung findet jährlich im April / Mai statt. Der schriftliche Prüfungstermin wird von der Oberen Jagdbehörde landeseinheitlich – meistens auf den letzten Montag im April- festgesetzt. Ort und Zeitpunkt der einzelnen Prüfungsabschnitte werden bei der Zulassung bekanntgegeben.

Nach der Landesjagdgesetzdurchführungsverordnung gliedert sich die Jägerprüfung in drei Teile: in einen schriftlichen Teil, eine Schießprüfung und einen mündlich-praktischen Teil.

Die Prüfung umfasst im schriftlichen und im mündlich-praktischen Teil folgende Sachgebiete: 

  • Kenntnis der Tierarten, Wildbiologie, Wildhege und Naturschutz
  • Jagdbetrieb, waidgerechte Jagdausübung, Sicherheitsbestimmungen, Jagdhundewesen, Behandlung des erlegten Wildes, Wildkrankheiten, Grundzüge es Land- und Waldbaues, Wildschadensverhütung
  • Waffentechtnik, Führung von Jagd- und Faustfeuerwaffen (insbesondere sichere Handhabng, Gebrauch und Pflege der Jagd- und Faustfeuerwaffen)
  • Jagdrecht, Grundsätze und wichtige Einzelbestimmungen des Waffenrechts, des Tierschutzrechts, des Naturschutz- und Landschaftspflegerechts.

 

Die Schießprüfung besteht aus:

Büchsenschießen:

Beim Büchsenschießen sind fünf Schüsse sitzend aufgelegt aus einer Entfernung zwischen 90 und 110 m auf die Rehbockscheibe Nummer 1 des Deutschen Jagdschutz-Verbandes abzugeben.
Des Weiteren sind fünf Schüsse stehend freihändig aus einer Entfernung zwischen 48 und 62 m auf die flüchtige Überläuferscheibe Nummer 5 oder 6 abzugeben.

Flintenschießen:

Beim Flintenschießen sind nach Festlegung durch den Prüfungsausschuss zehn bewegliche Ziele (Kipphase) aus jagdlicher Gewehrhaltung zu beschießen.

Zulassungsvoraussetzungen

Ein Antrag (s. Vordruck) auf Zulassung zur Prüfung ist spätestens zwei Monate vor dem Termin für den schriftlichen Teil der Prüfung beim Landrat des Kreises Olpe, Fachdienst Ordnung – Untere Jagdbehörde-, Danziger Str. 2/ Landrat-Josef-Schrage-Platz, 57462 Olpe einzureichen. Dem Antrag sind beizufügen: 
  1. ein Nachweis über die Einzahlung der Prüfungs- und Zulassungsgebühr, 
  2. ein Nachweis über die sichere Handhabung und das Schießen mit einer Kurzwaffe, 
  3. ein Nachweis über die Teilnahme an einer anerkannten Schulung zur „kundigen Person“ nach der Hygieneverordnung 
  4. ein amtliches Führungszeugnis, das nicht älter als sechs Monate sein darf.

Kosten

Die Gesamtprüfungsgebühr beläuft sich auf 250 Euro. Sie setzt sich zusammen aus der Prüfungsgebühr von 220 Euro sowie der Zulassungsgebühr von 30 Euro.

Vorbereitung

Vorbereitungslehrgänge auf die Jägerprüfung bietet die Kreisjägerschaft »Kurköln« Olpe  an.

Ansprechpartner:

Fachdienst Ordnung (FD 32)
Westfälische Straße 75
57462 Olpe
Telefon:  02761 81 228
Fax:  02761 94503 228
E-Mail:  m.lenz-beier@kreis-olpe.de
Web:  www.kreis-olpe.de
Raum:  1.079
Kennung:  32.61

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