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Niederschlagswasserbeseitigung

Regentropfen im Blumenmeer
Tropfen

© Kerstin Berens
Niederschlagswassereinleitungen in ein Gewässer oder in den Untergrund sind nach §10 Wasserhaushaltsgesetz (WHG) erlaubnispflichtig. Zuständige Behörde ist die Untere Wasserbehörde.

Früher gelangte noch ein Großteil des Niederschlagswassers aufgrund von umfangreichen Flächenversiegelungen in die öffentliche Kanalisation. Heute wird angestrebt, die Flächenversiegelung zu reduzieren und unbelastetes Niederschlagswasser naturnah vor Ort zu beseitigen. Diesem Anliegen ist der Gesetzgeber mit dem § 51a des Landeswassergesetzes (LWG) nachgekommen. Danach muss das Niederschlagswasser von Grundstücken, die nach dem 01. Januar 1996 erstmals bebaut, befestigt oder mit dem Schmutzwasser an die öffentliche Kanalisation angeschlossen werden, vor Ort versickert, verrieselt oder ortsnah in ein Gewässer eingeleitet werden.


Eine ortsnahe Beseitigung kommt nur in Betracht, wenn die Gemeinde zustimmt und dem Antragsteller vom Anschluß- und Benutzungszwang freistellt.

Die ortsnahe Versickerung dient insbesondere dem Hochwasserschutz. Aus ökologischen Gründen empfiehlt es sich, einer Versickerung in den Boden über die belebte Bodenzone Vorrang vor der Einleitung in ein Gewässer einzuräumen. Damit soll erreicht werden, dass Niederschlagswasser möglichst ortsnah dem natürlichen Wasserkreislauf wieder zugeführt wird.

Dies hat viele Vorteile:

  1. Minderung der Kosten der öffentlichen Abwasserbeseitigung durch Entlastung bestehender Abwasseranlagen und kleinere Dimensionierung von Neuanlagen 
  2. Spareffekt für Sie durch niedrigere Abwassergebühren 
  3. Sicherstellung der Wasserversorgung durch Anreicherung des Grundwassers 
  4. Geringere Hochwassergefahr durch Drosselung des Abflusses von Regenwasser in Flüsse und Bäche 
  5. Anreicherung des Ökosystems, indem z.B. Sickerteiche Tieren und Pflanzen Ersatzlebensräume bieten. Solche Anlagen werden durch die Bepflanzung in das Stadt- und Landschaftsbild eingebunden 
  6. Verbesserung des Kleinklimas durch Verdunstung vor Ort.

Die Durchführung einer gewünschten Maßnahme mit der erforderlichen Antragstellung erfolgt in Abstimmung mit der Unteren Wasserbehörde.

Ansprechpartner

Den für Sie zuständigen Ansprechpartner finden Sie hier.