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Schulferienkalender 2016

Auch in diesem Jahr soll der Schulferienkalender wieder auf ein jugendschutzrelevantes Thema aufmerksam machen. Die Idee für den Kalender entwickelte sich aus einer Kooperation mit dem Jugendparlament der Kreisstadt Olpe und der Jugend- und Seniorenbeauftragten der Kreisstadt Olpe. Den Mitgliederinnen und Mitgliedern des Jugendparlamentes Olpe war es ein wichtiges Anliegen, unter den Gleichaltrigen auf die Problematik des „Cyber-Mobbings“ - umgangssprachlich auch als „Dissen“ bezeichnet - hinzuweisen. In diesem Rahmen wurde den weiterführenden Schulen im Olper Kreisgebiet vor den Sommerferien bereits die Möglichkeit eröffnet, im Cineplex Olpe an einer Filmvorführung zum Thema teilzunehmen. Des Weiteren entwickelten die beteiligten Jugendlichen ein eigenes Plakat, das sich nun in Miniatur auf dem Schulferienkalender für 2016 wiederfindet.

Mit der Weiterentwicklung und der Etablierung der digitalen Medien wurden im Laufe der letzten Jahre Dinge wie z.B. die Nutzung des Internets oder eines Smartphones selbstverständlich. Parallel wandelte sich auch die Streitkultur in der Gesellschaft – die sich insbesondere auch in dem Lebensalltag von Kindern und Jugendlichen widerspiegelt.

Während früher Konflikte persönlich („face-to-face“) und direkt geklärt wurden, ging der Wandel hin zum Mobbing. Hier wird z.B. ein Konflikt nicht direkt geklärt, sondern über einen längeren Zeitraum systematisch mit sich wiederholenden, feindseligen Handlungen ausgetragen. Diese Beleidigungen, Beschimpfungen etc. sind gegen eine Person – das Opfer - gerichtet. In dem meisten Fällen wird der Täter durch sogenannte Mitläuferinnen und Mitläufer unterstützt, die in den eigentlichen Konflikt nicht involviert sind oder waren. Die Ursachen für Mobbing sind sehr vielfältig, sodass nicht immer nur ein Konflikt diesen Prozess in Gang setzt.

Mit den neuen Medien hat sich das Wesen des Mobbings weiter verändert. Diese neue zugespitzte Form ist unter dem Begriff des „Cyber-Mobbings“ bekannt. Die digitalen Medien bieten über das Internet die Möglichkeit rund um die Uhr in das Privatleben des Opfers einzugreifen. Entwürdigende Bilder, Videos und Hass-Seiten können rasant über Whatsapp und Social Communities weitergeleitet werden – oftmals auch ohne das Wissen der betroffenen Person. Das Publikum ist unüberschaubar groß und der Verbreitungsweg extrem schnell und schwer zu kontrollieren. Das Entfernen dieser Dateien ist nicht mehr möglich, sodass eine Konfrontation mit diesen auch nach Jahren erneut stattfinden kann.

Cyber-Mobbing kann viele Ursachen haben und manchmal behaupten die Täter, dass es sich bei allem nur um einen Spaß gehandelt habe. Ob etwas Spaß ist oder nicht, das kann nur das Opfer selbst entscheiden!

Die tiefgreifenden seelischen Verletzungen bilden Narben in den Erinnerungen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die sie ein Leben lang begleiten. In jeder ähnlichen zukünftigen Lebenssituation müssen sie die damals erlebten Ängste, Sorgen, Verletzungen, Vertrauensbrüche, Trauer und Wut erneut durchleben. Vielleicht nicht in der gleichen Intensität, aber die Erinnerung daran lebt immer wieder auf.

Wiederkehrend werden wir in den Medien damit konfrontiert, dass ein Kind oder Jugendlicher einen Selbstmord begeht, wie z.B. Amanda Todd. Nicht selten steckt (Cyber-) Mobbing dahinter. Das Gefühl mit der Situation alleine fertig werden zu müssen und die daraus resultierende Ausweglosigkeit lassen vielen den Selbstmord als einzige Lösung erscheinen.

Damit dieses nicht passiert, muss jeder von uns seine Augen öffnen und sich für die Opfer stark machen. Eine einzige Person, die sich für ein Mobbing-Opfer einsetzt, verändert dessen Leben und hilft ihm aus dieser scheinbar unlösbaren Spirale herauszukommen. Dort, wo jemand Vorbild ist und sich für einen Schwächeren einsetzt, werden auch andere dem Beispiel folgen!

 

Wir wollen im Kreis Olpe ein Zeichen gegen jegliche Form von Mobbing setzen

und uns für den Einzelnen stark machen!!