Kreis Olpe


Einführung ALKIS

Einführung des Amtlichen LiegenschaftsKatasterInformationsSystems ALKIS® im Kreis Olpe


Informationen zum Verfahren und Zeitplanung

Zeitgleich mit der Überführung der Geobasisdaten nach ETRS89/UTM führt der Fachdienst „Liegenschaftskataster und Geoinformation“ die Umstellung des Liegenschaftskatasters nach ALKIS durch. ALKIS übernimmt in Zukunft die Funktion der bisherigen Datenbestände „Liegenschaftskarte“ und „Liegenschaftsbuch“. Zur Wahrung der Einheitlichkeit im Liegenschaftskataster während der Umstellung und zur Fortentwicklung seiner Grundlagen nach der Einführung wird dringend auf den Erlass des Innenministeriums NRW vom 18.06.2010 -  Email der Bezirksregierung Arnsberg vom 22.06.2010 „Wahrung der Einheitlichkeit des Liegenschaftskatasters in NRW“ – und die dort genannten Fristen hingewiesen.

Vermessungsschriften

Dateiformat 

Die Migration der Daten des Liegenschaftskatasters nach ALKIS beginnt im Kreis Olpe ab Mitte 2010. Während der Umstellung ist die Fortführung des Liegenschaftskatasters im üblichen Zeitrahmen nicht möglich. Nach erfolgter Migration wird für den Austausch von Vermessungsschriften das Datenformat NAS-ERH verwendet. Bis zum 31.12.2012 können Daten alternativ im Format CSV verarbeitet werden.

Einzelheiten sind der Anlage des oben genannten Erlasses (Schnittstellenbeschreibung für Erhebungsdaten im „csv-Format“) zu entnehmen.  

Punktkennzeichen und Punktnummerierung 

Im Rahmen der Umstellung auf ETRS89/UTM erhalten alle Punkte ein 15-stelliges Punktkennzeichen (9 Stellen Nummerierungsbezirk, 6 Stellen Punktnummer). Der Nummerierungsbezirk bestimmt sich aus der Lage des Punktes im Gauß-Krüger-System.  Dazu werden die 4 Kilometerquadrate einer DGK5 betrachtet und für jedes Kilometerquadrat eine Schlüsselzahl (SZ) vergeben.

SZ = 1 für Kilometerquadrat links, unten (gerade/gerade)               Bsp.: 2560/5600 -> 1
SZ = 2 für Kilometerquadrat rechts, unten (ungerade/gerade)         Bsp.: 2561/5600 -> 2
SZ = 3 für Kilometerquadrat links, oben (gerade/ungerade)            Bsp.: 2560/5601 -> 3
SZ = 4 für Kilometerquadrat rechts, oben (ungerade/ungerade)      Bsp.: 2561/5601 -> 4

Besonderheiten existieren bei Punkten, die eine Mehrfachfunktion tragen (z.B. AP zugleich GP oder GP zugleich GebP). In diesen Fällen werden die bisher nicht verwendeten Schlüsselzahlen 5 bis 8 an der 10. Stelle eingetragen.

Auf den letzten 5 Stellen der neuen Punktkennung wird die alte Punktnummer hinterlegt. Insgesamt hat die neu ermittelte Punktkennung folgenden Aufbau:

-          9 Zeichen UTM-Quadrat aus UTM-Koordinaten
-          1 Zeichen Schlüsselzahl aus der Lage des GK-KM-Quadrates
-          5 Zeichen alte Punktnummer

Die folgende Graphik zeigt einige Beispiele für die Umnummerierung:



Reservierung von Punktnummern 

Mit Beginn der Migration wird die Punktreservierung unter G/K eingestellt.

Für Vermessungsschriften, die nach dem 17. September 2010 zur Übernahme eingereicht werden, erfolgt die Punktreservierung im UTM-System nach der ALKIS-Einführung. Zur Vermeidung von späteren Umnummerierungen werden alle in Bearbeitung befindlichen Messungssachen (sofern möglich) zeitnah bearbeitet.

Zeitplanung

Die Umstellung der Daten des gesamten Kreisgebiets erfolgt zum Jahreswechsel. Der vollständige Umstieg soll Anfang  2011 abgeschlossen sein.

Wir bitten daher um Beachtung folgender Termine:

• Während der Umstellungsarbeiten zwischen Dezember und März 2011 kann keine Übernahme vonr Fortführungsvermessungen erfolgen.

• nach der Einführung von ALKIS sind die von den Vermessungsstellen vorläufig nummerierten Punkte in den UTM-Kilometerquadraten zu reservieren. Es erfolgt die Punktreservierung nur noch im UTM-System.



Aufgrund von noch nicht in allen belangen gesicherten Rahmenbedingungen, ist die obige Zeitplanung als bisherige Richtschnur anzusehen.



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  Flyer Leitfaden zur Einführung  von ALKIS®