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Klimaschutz

Der Kreis Olpe ist für den Betrieb, die Stilllegung und die Nachsorge der Zentraldeponie Alte Scheune zuständig. Das Deponieverhalten ist zwar nach Abschluss der Verfüllung organikhaltiger Siedlungsabfälle im Jahre 2005 von einer abnehmenden Deponiegasproduktion gekennzeichnet, trotzdem wird für längere Zeit zur Minderung von Emissionen eine Gaserfassung und Gasbehandlung notwendig sein. Mit der Erstellung einer Potenzialanalyse verfolgt der Kreis Olpe im Sinne der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) das Ziel, ein strategisches Planungsinstrument für die Gaserfassung und Gasbehandlung zu schaffen, welches in das Maßnahmenprogramm zum Weiterbetrieb wie auch insbesondere zur Stilllegung und Nachsorge integriert werden kann.

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Die Erstellung des Potenzialanalyse wird im Zeitraum Februar 2019 bis Februar 2020 unter dem Titel „KSI: Einsatz geeigneter Technologien zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen bei Siedlungsabfalldeponien, Deponie Alte Scheune, Kreis Olpe (03K10725)“ durch das Ingenieurbüro für Abfallwirtschaft Prof. R. Stegmann und Partner (IFAS), Hamburg durchgeführt werden. Die Förderung des Projektes erfolgt über den Projektträger Jülich.

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