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19 neue Lehr- und Fachkräfte
für Grundschulen im Kreis Olpe

19 neue Fachkräfte für die Grundschulen stehen mit Landrat Theo Melcher, Schulrätin Britta Halbe sowie Renate Kreutz (GEW) und Birgit Meurer (VBE) vor dem Kreishaus. © Kreis Olpe
Die neuen Lehr- und Fachkrfte fr Grundschulen bei ihrer offiziellen Begrung. © Kreis Olpe

19 neue Lehr- und Fachkräfte haben seit Juni 2020 ihren Dienst in einer Grundschule im Kreis Olpe angetreten. Zu ihrer offiziellen Begrüßung waren alle kürzlich ins Kreishaus eingeladen. Dort begrüßten sie Landrat Theo Melcher, Schulrätin Britta Halbe sowie Birgit Meurer, Vorsitzende des örtlichen Personalrats Grundschule im Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW, und Renate Kreutz, stellvertretende Vorsitzende im Kreisverband Olpe der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) NRW.

Beruf mit großer Verantwortung

Der überwiegende Teil der neuen Lehrkräfte hat erfolgreich ein Lehramtsstudium für die Grundschule abgeschlossen. Einige verfügen auch über die Lehrbefähigung für Gymnasien und Gesamtschulen, nehmen aber das Angebot an, nach einer Probephase und dem Erwerb der zusätzlichen Lehrbefähigung weiterhin in einer Grundschule zu arbeiten. Dazu kommen vier sozialpädagogische Fachkräfte sowie zwei seiteneinsteigende Lehrkräfte mit der Fachrichtung Sport.

„Wir wünschen uns, dass Sie der Vielfalt unserer Gesellschaft wirklich begegnen und sich um jedes Kind kümmern, das Ihnen anvertraut wird“, gab Landrat Melcher den Neuen mit auf den Weg.

Integration, Inklusion, digitales Lernen

Auch Schulrätin Britta Halbe betonte die große Verantwortung des Lehrberufs. Sie skizzierte den enormen Wandel des Berufsbildes im Lauf der Geschichte – die Erziehung zu Gehorsam und Disziplin ist ebenso überholt wie die reine Wissensvermittlung. Die Gesellschaft erwarte heute Expert:innen für Unterricht: abwechslungsreich und motivierend, schülerorientiert und teils gruppengestützt, aber zugleich straff geführt, klar strukturiert und kognitiv stimulierend.

Zudem müssten Lehrkräfte über den eigenen Unterricht hinaus an Schulentwicklungsprozessen mitwirken, kulturell vielfältige Klassen managen, die Inklusion von Kindern mit Behinderung umsetzen und digitale Bildung ermöglichen. Das fordere die ganze Persönlichkeit und ein hohes Maß an Professionalisierung.

„Auch in einer digitalen Welt sind Lehrkräfte unverzichtbar. Wir benötigen Menschen mit Einfühlungsvermögen, Herz und Authentizität. Menschen, die Vorbilder für die Ihnen anvertrauten Schülerinnen und Schüler sind“, betonte Halbe.

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