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23.07.2018

Interkultureller Gesprächskreis für Frauen

Was bedeutet „Frauenspezifische Gesundheit“ in Deutschland? Mit dieser und weiteren Fragen haben sich kürzlich Frauen aus unterschiedlichsten Ländern, die jetzt in der Gemeinde Finnentrop leben, beschäftigt.

Anna Hoffmann und Pia Hirschhäuser von der Gemeinde Finnentrop organisierten dieses Treffen mit dem Kommunalen Integrationszentrum (KI) des Kreises Olpe. Als fachliche Unterstützung konnte Nadja Willmes vom KI Viktoria Langjahr von der Schwangerschaftsberatungsstelle Mirjam gewinnen. Ziel der Gesprächsrunde war es, die geflüchteten Frauen über die Themen Schwangerschaft und Gesundheitsprävention zu informieren sowie die Vernetzung von Ansprechpartnern vor Ort zu ermöglichen. 

Während der halbtägigen Veranstaltung wurden vielfältige Fragen rund um Mutterschaft und Schwangerschaftsprävention beantwortet. Neben den fachlichen Informationen zu möglichen Untersuchungen und rechtlichen Rahmenbedingungen tauschten sich die Frauen untereinander über ihre Erfahrungen aus. Auch die Beratungsmöglichkeiten zum Thema Verhütung und Aufklärung waren wichtige Anliegen. Insbesondere die Gelegenheit des Dialogs zum Umgang mit diesen Themen wurde von allen Teilnehmerinnen sehr positiv wahrgenommen.

„So etwas müsste es für alle Frauen geben. Viele Frauen haben nicht die Möglichkeit sich auszutauschen oder wissen nicht, an wen sie sich mit ihren Fragen wenden können“, sagte Aziza Soleyman, die sich ehrenamtlich für Geflüchtete engagiert. 

Finanziell gefördert wurde dieses Projekt durch Mittel aus dem Landesprogramm KOMM-AN NRW. Für weitere Informationen können sich interessierte Frauen gerne an Nadja Willmes vom KI des Kreises Olpe wenden (Tel.: 02761-81156, Mail: na.willmes@kreis-olpe.de).

Interkultureller Gesprächskreis
Die Teilnehmerinnen des Gesprchskreises. Mit dabei auch die Ansprechpartnerinnen fr das Projekt bei der Gemeinde Finnentrop Pia Hirschhuser (1. von links) und Anna Hoffmann (6. von rechts).

 

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