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20.03.2018

Umgang mit Gewalt
Jugendfeuerwehr trainiert Deeskalation

Auch in der Jugendarbeit ist das Miteinander in bestimmten Situationen von gesteigerter Aggressivität und Gewaltbereitschaft der jungen Menschen mit verbalen und körperlichen An- und Übergriffen geprägt.

Kinder und Jugendliche bringen ihre persönlichen Erfahrungen aus der Familie oder der Schule mit in den Freizeitbereich. Manchmal genügt der sprichwörtliche Tropfen, der dann das Fass zum Überlaufen bringt und Gruppenleiter vor brenzlige Situationen stellt. 

30 Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter der Jugendfeuerwehren aus dem Kreis Olpe haben sich genau dieser Thematik gestellt und gemeinsam mit den Deeskalationstrainern Jens Dittmann und Sarah Geuecke geeignete Handlungsstrategien für gewaltbelastete Situationen erarbeitet und ausprobiert. 

Wie nehme ich mein eigenes und fremdes Stressverhalten wahr? Was muss ich tun, um im Umgang mit aggressiven Jugendlichen einen kühlen Kopf zu bewahren und damit zur Beruhigung der Situation beizutragen? Wie können eigene Unsicherheiten überwunden werden, damit ein deeskalierendes Eingreifen auch erfolgreich ist? 

Dies waren nur einige der Fragen, auf die im Verlauf der Fortbildung sowohl theoretisch als auch in praktischen Übungen passende Antworten gefunden wurden. „Das hilft mir sehr gut weiter, so habe ich das noch gar nicht gesehen!“ Die Reaktionen der Jugendfeuerwehrwarte im Anschluss an das Seminar waren durchweg positiv. „Jetzt kann ich manche Situationen viel besser einordnen und auch mein Verhalten entsprechend ausrichten.“ 

Einstimmiges Fazit der Jugendwarte war, dass dies nicht die letzte Veranstaltung zu diesem Thema gewesen sein sollte und weitere Schulungen wichtig und hilfreich sind.

Jugendfeuerwehr trainiert Deeskalation
Die Deeskalationstrainer Jens Dittmann und Sarah Geuecke mit Matthias Heer vom Kreisjugendamt (von links) und den Gruppenleitern der Jugendfeuerwehren.

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