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Hausärzte stellen Corona-Testungen sicher

„Wir stellen auch die Testungen von Reiserückkehrern sowie der Erzieher/innen und Lehrer/innen im Kreis Olpe flächendeckend sicher. Dafür stehen genügend niedergelassene Ärzte zur Verfügung.“ So die klare Aussage von Kassenärztlicher Vereinigung und Ärzteverbund Südwestfalen. Deren Vertreter Dr. Martin Junker, Dr. Rainer Pfingsten und Stefan Spieren versicherten dies bei einem Gespräch mit Kreisdirektor Theo Melcher.  

Jede in die Bundesrepublik Deutschland einreisende Person hat die Möglichkeit, ab Samstag auch aus Risiko-Gebieten verpflichtend, sich kostenfrei testen zu lassen, um eine aktuelle Infektion mit dem Corona-Virus ausschließen zu können. Zudem haben alle an den öffentlichen und privaten Schulen in NRW beschäftigten Personen, alle Beschäftigten in Kindertageseinrichtungen sowie alle Kindertagespflegepersonen das Angebot erhalten, sich bis zum Beginn der NRW-Herbstferien 14-tägig freiwillig auf Kosten des Landes auf das Corona-Virus testen zu lassen. Wichtig ist allerdings: Ein negatives Testergebnis ist nur eine Momentaufnahme, gibt aber keine absolute Sicherheit, dass keine Infektion mit dem Corona-Virus gegeben ist bzw. in Zukunft noch eintreten kann. „Ein negatives Testergebnis schließt die Möglichkeit einer Infektion mit SARS-CoV-2 nicht aus“, so die Vertreter der Ärzteschaft. 

Kreisdirektor Theo Melcher dankte den niedergelassenen Ärzten im Kreisgebiet für deren Bereitschaft, die Testungen der genannten Personenkreise durchzuführen. „Damit wird die bisherige gute Zusammenarbeit seit Beginn der Corona-Pandemie weitergeführt“, so der Kreisdirektor. 

In dem Gespräch wurde zudem vereinbart, dass ab Mitte der kommenden Woche unter 0 27 62 / 97 57 56 46 eine Service-Nummer und unter www.coronatestpraxis.de eine Internetseite geschaltet werden. Nach Angabe der Wohnadresse erhalten Patienten Informationen über Arztpraxen, die in der Umgebung ihres Wohnortes für eine Testung zur Verfügung stehen.  

Zur Organisation der Testungen von Beschäftigten in Kindergärten und Schulen wird empfohlen, sich über die E-Mail-Adresse coronatest@aevsw.de mit der Ärzteschaft in Verbindung zu setzen. 

Bei dem Auftreten von Symptomen wie Fieber, Husten, fehlender Geruchssinn, Halsschmerzen, allgemeine Abgeschlagenheit und Müdigkeit ist die Hausarztpraxis weiterhin die erste Anlaufstelle. In diesen Fällen sollte unbedingt zunächst telefonisch mit der Praxis Kontakt aufgenommen werden. Beim Auftreten der Symptome außerhalb der Sprechzeiten sollten nur in Ausnahmefällen die KV-Notfallpraxen in den Krankenhäusern aufgesucht werden, denn ein Test nach zwei bis drei Tagen in den Testpraxen ist regelhaft aussagekräftiger.

Hausärzte stellen Corona-Testungen sicher
Trafen sich zum Gespräch im Kreishaus: Stefan Spieren, Fachdienstleiter Frank Japes, Kreisdirektor Theo Melcher, Dr. Martin Junker, Dr. Rainer Pfingsten und Fachbereichsleiter Michael Färber.

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