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13.12.2018

Jugend gegen das Vergessen
Praxisbeispiele zum Thema Krieg und Frieden

Das Regionale Bildungsnetzwerk des Kreises Olpe und der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) hatten kürzlich zu einer Informationsveranstaltung zum Thema „Jugend gegen das Vergessen“ in die Mensa der Gesamtschule Finnentrop eingeladen.

Das Ziel war es, Projekte vorzustellen, die sich mit dem Thema Krieg und Frieden auseinandersetzen und im Unterricht oder der offenen Kinder- und Jugendarbeit im Kreis Olpe durchgeführt wurden. 

Bei dem Projekt „Frieden geht anders“ der Gesamtschule Finnentrop in Kooperation mit dem Kinder-, Jugend- & Kulturhaus Finnentrop wurden neben einer Wanderausstellung an verschiedenen öffentlichen Orten in der Gemeinde auch Workshops und Bilder präsentiert. 

Als weiteres Projekt der Gesamtschule Finnentrop wurde ein sogenannter „Escaperoom“ vorgestellt, bei dem über die Beantwortung von Fragen zur Kriegsproblematik die Lösung gefunden wurde. Hier gab es eine Zusammenarbeit mit den Waldrittern e.V. aus Siegen, einer Organisation, die verschiedene Angebote unter anderem im Bereich Rechtsextremismus sowie Flucht und Migration macht.  

Die OT Grevenbrück beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Thema Krieg und Frieden. Im Rahmen einer pädagogisch begleiteten Gedenkstättenfahrt nach Berlin wurden beispielsweise das Denkmal für die ermordeten Juden Europas, das KZ Sachsenhausen und das Haus der Wannsee-Konferenz besucht. 

Unter dem Motto „Erleben, erinnern, erfahren“ führte das Jugendzentrum Attendorn verschiedene Aktionen durch: eine eindrucksvolle Fahrt zu der Kriegsgräbergedenkstätte in Ysselsteyn (NL), ein Kunstprojekt „Remember“ sowie einen Rundgang durch die Stadt mit Besuch des Jüdischen Friedhofs und der Stolpersteine. Mit dabei waren die Hanseschule und die Initiative „Jüdisch in Attendorn“ von Hartmut Hosenfeld und Tom Kleine. 

Kreisdirektor Theo Melcher, der auch Vorsitzender des VDK im Kreis Olpe ist, freute sich über die gute Resonanz bei den verschiedenen Aktivitäten. „Der Eindruck bei den Teilnehmern ist immer dann am größten und nachhaltigsten, wenn sie sich mit Einzelschicksalen auseinandersetzen oder Gedenkstätten als Orte konkreter Geschichte besuchen.“  

In diesem Zusammenhang informierte Melcher auch darüber, dass der Kreis Olpe in diesem Jahr den Preis „Kein Platz für Extremismus und Rassismus“ ausgelobt habe, mit dem Ziel, Initiativen zu fördern und zu unterstützen, die sich in einer kulturellen Ausdrucksweise gegen Rassismus und Judenhass wenden. Mit dem Preis soll das Engagement von Personen oder Gruppen gewürdigt werden, die sich in kreativer Form gegen Antisemitismus und extremistische Ideologien einsetzen und für ein respektvolles Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft eintreten und dazu ermutigen. Der mit 2000 Euro dotierte Preis wird erstmals 2019 vergeben. 

Bei einem Markt der Möglichkeiten konnten sich die Anwesenden über Kooperations- und Finanzierungsmöglichkeiten informieren und austauschen. Dabei entstanden zahlreiche Ideen zu weiteren Kooperations-Projekten. 

Interessierte, die sich näher über Projekte zum Thema Krieg und Frieden in Unterricht und Jugendarbeit informieren wollen, können sich an den Kreis Olpe, Volker Sommerhoff wenden: Tel. 02761/81353 oder E-Mail v.sommerhoff@kreis-olpe.de.

Christoph Gunter (links) und Michael Hunold stellten das Projekt »Frieden geht anders« vor.

© Barbara Sander-Graetz

Weitere Informationen gibt es bei diesen Ansprechpartnern: