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26.11.2018

Bundesverdienstkreuz für Werner Mester
Landrat Beckehoff überreichte Orden

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat Werner Mester aus Halberbracht das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.

In einer Feierstunde im Kreishaus Olpe händigte Landrat Frank Beckehoff die Auszeichnung aus. Dabei würdigte er die Verdienste des 81-jährigen ehemaligen Betriebsführers unter Tage, der sich durch sein jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement im kirchlichen und sozialen Bereich auszeichnungswürdige Verdienste erworben hat. 

Von 1979 bis 2015 war Werner Mester aktives Mitglied im Kirchenvorstand der „Kath. Kirchengemeinde St. Peter und Paul Halberbracht“. Insgesamt kann er auf mehr als 36 Jahre aktive Kirchenvorstandsarbeit zurückschauen. Ab 1988 war er stellvertretender Vorsitzender des Gremiums. 2009 wurde er zusätzlich zum geschäftsführenden Vorstand des Kirchenvorstandes ernannt. Neben der Leitung der Kirchenvorstands-Sitzungen war er jahrzehntelang für die Verwaltung und die Finanzen der Kirchengemeinde verantwortlich. 

Darüber hinaus begleitete Werner Mester größere Baumaßnahmen wie die Renovierung des Kindergartens, des Vikariats, des Pfarrhauses und der Kirche. Auch der Kirchenvorplatz wurde erneuert und eine Kirchturmuhr installiert. Aufgrund seines handwerklichen Geschicks hat er neben den größeren Baumaßnahmen selbstständig auch viele kleinere Umbau-, Renovierungs- und Modernisierungsmaßnahmen durchgeführt. Seit vielen Jahren übernimmt er regelmäßig die Pflege der Außenanlagen rund um Kirche, Pfarrheim und Kindergarten sowie die Pflege der Friedhofsanlage. Im Winter befreit er die Verkehrs- und Wegeflächen von Schnee und Eis. 

Zusätzlich ist Werner Mester als Küster in der Kirche tätig. Neben der Vor- und Nachbereitung der Gottesdienste zählt auch die Pflege der Kirche sowie das Schmücken des Altarraumes zu besonderen Anlässen zu seinen Aufgaben. Er ist auch als Lektor und Kommunionhelfer in der Gemeinde aktiv. 

Neben seinem kirchlichen Engagement trat Werner Mester 1963 dem „Tambourcorps Meggen“ bei. Von 1973 bis 1987 war er 1. Vorsitzender. Der Verein ernannte ihn zum Ehrenvorsitzenden. Dem Tambourcorps steht er immer noch zur Verfügung. 

Des Weiteren ist Werner Mester seit 1976 Mitglied des „Schützenvereins St. Hubertus e.V.“ in Lennestadt-Halberbracht. Von 1997 bis 2003 war er stellvertretender Vorsitzender und von 2003 bis 2012 Kassierer. Seit 2012 ist er stellvertretender Kassierer. Eine der großen Bautätigkeiten während seiner Amtszeit war der Neubau des Vogelschießstandes. 

Seit 1998 ist der ehemalige Betriebsführer unter Tage Mitglied im „Förderverein Bergbaudenkmäler“ in Meggen und arbeitet aktiv bei der Gestaltung der beiden bergbaugeschichtlichen Wanderwege in Meggen und Halberbracht mit. 

In der Kolpingfamilie Meggen und im Bezirksvorstand der Kolpingfamilien im Kreis Olpe war er ebenfalls mehrere Jahre aktiv. Seine Arbeitsschwerpunkte lagen vor allem im Bereich Arbeit und Beruf. In diesem Zusammenhang war er Gründungsmitglied der Aktion „Förderband“ im Kreis Olpe, die er über Jahre ehrenamtlich begleitet hat. 

Werner Mester hat sich auch als Versichertenältester engagiert. Er vertrat die Interessen der in seinem Sprengel wohnenden Versicherten gegenüber der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft Bahn See. Von 1987 bis 1991 war er Stellvertreter und von 1993 bis 1999 Mitglied im Widerspruchsausschuss Siegen II. Von 1986 bis 1999 war er Knappschaftsältester.  

Für seine Verdienste im kirchlichen Bereich wurde Werner Mester im Jahr 2000 der päpstliche Orden „PRO ECCLESIA ET PONTIFICE“ verliehen. 

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales wurde beteiligt und befürwortet eine Auszeichnung. 

Werner Mester ist verheiratet und Vater von vier Kindern.

Freuen sich über die hohe Auszeichnung (von rechts): Landrat Frank Beckehoff, Werner Mester, Christa Mester und Bürgermeister Stefan Hundt.