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20.01.2021

Weltlepratag

Hinsehen statt Übersehen

„Hinsehen statt Übersehen“, lautet das Motto des diesjährigen Welt-Lepra-Tages, der traditionell am letzten Januar-Sonntag begangen wird. In diesem Jahr sind die Aktivitäten der Deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW) eingebunden in eine Aktionswoche, mit der auf die vernachlässigten Tropenkrankheiten, zu denen Lepra gerechnet wird, aufmerksam gemacht werden soll. Diese Krankheiten haben gemeinsam, dass sie vor allem die Ärmsten in den Ländern des Globalen Südens treffen und – obwohl vermeidbar und behandelbar – zu Ausgrenzung, Stigmatisierung schwersten Behinderungen und (noch größerer) Armut führen können. 

Um Lepra endgültig zu besiegen, bedarf es vermehrter Aufmerksamkeit und Anstrengung der internationalen Gemeinschaft, vor allem aber auch mehr finanzieller Investitionen. Nur mit einer Intensivierung der Forschung, dem Aufbau einer adäquaten und für alle zugänglichen Gesundheitsversorgung und der Verbesserung der Lebensverhältnisse besonders gefährdeter Personengruppen, kann die Vision einer leprafreien Welt Wirklichkeit werden. 

„Hinsehen statt Übersehen“, sagt deshalb auch Landrat Theo Melcher und bittet um Unterstützung für die Arbeit des DAHW. Gerade auch in Zeiten der Corona-Pandemie, die alle Aufmerksamkeit auf sich zieht, ist es wichtig, vernachlässigte Krankheiten zu bekämpfen und vergessene Menschen sichtbar zu machen. Mit einer Spende für die DAHW werden Projekte unterstützt, die die Gesundheits- und Lebenssituation zahlloser Menschen nachhaltig verbessern. Das DAHW-Spendenkonto lautet: Sparkasse Mainfranken Würzburg, IBAN DE 35 0000 0000 0096 96. 

Weltlepratag Mario Schmitt / DAHW
Leprapatient, der seine Behinderung meistert.
Mario Schmitt / DAHW

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