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Bestätigte Corona-Infektionen in Heimen

Weitere Einrichtungen der Caritas betroffen

Nachdem in der vergangenen Woche in mehreren Einrichtungen des Caritasverbandes Olpe  Infektionen mit dem Corona-Virus bei Bewohnern oder Beschäftigten bestätigt wurden, hat das Gesundheitsamt Olpe unverzüglich eine Reihenuntersuchung von rund 1.000 Personen in verschiedenen Wohn- und Pflegeeinrichtungen sowie ambulanten Pflegediensten des Caritasverbandes angeordnet. 

Inzwischen liegen dem Gesundheitsamt erste Ergebnisse aus der Reihenuntersuchung vor. Neben dem Seniorenhaus Gerberweg sind nun auch das Caritas-Zentrum Attendorn und die Ambulanten Dienste in Olpe und in Drolshagen sowie insbesondere das focus-Wohnhaus für Menschen mit Behinderungen in Grevenbrück von Corona-Infektionen betroffen. 

Insgesamt stellen sich die Fallzahlen am heutigen Tag (07.04.2020) wie folgt dar, wobei noch nicht alle Daten vollständig erfasst wurden und sich daher noch in geringem Umfang verändern können: 

Einrichtung

Positive Testergebnisse Bewohner / Klienten

Positive Testergebnisse Beschäftigte

Negative Testergebnisse

Ausstehende Testergebnisse

Caritas-Zentrum Attendorn

(Seniorenheim St. Liborius, Haus Mutter Anna, Ambulante Dienste)

6

1

3

530

Caritas-Zentrum Olpe (Seniorenhaus Gerberweg)

3

6

150

40

Caritas-Zentrum Olpe (Ambulante Dienste)

1

0

0

74

Caritas-Station Drolshagen

4

4

130

67

focus-Wohnhaus Grevenbrück

17

11

25

13

 Der Caritasverband Olpe als Träger aller Einrichtungen trifft in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt und der Heimaufsicht die notwendigen Maßnahmen, um die weiteren Bewohner, Klienten und Beschäftigten vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus bestmöglich zu schützen. Dazu gehört u.a. die Schaffung von geeigneten Isolations- und Quarantänebereichen in den Einrichtungen. 

Caritas Vorstand Christoph Becker erklärte zum Stand bei den positiv Getesteten: „Den betroffenen Personen geht es bis auf einzelne Ausnahmen, wo neben hohem Alter auch gravierende Vorerkrankungen eine Rolle spielen, gut. Vielfach handelt es sich um mittelschwere oder leichte Beschwerden bis hin zu Personen, die gar keine Symptome zeigen. Dazu gehören auch einige symptomfreie Mitarbeitende, die ohne die jetzt erfolgten Tests weiter ihrer regulären Arbeit im sozialen Beruf nachgegangen wären. Wir begrüßen die konsequenten Tests und werden weiterhin das Möglichste tun, um alle Beteiligten und insbesondere die Risikopersonen in dieser herausfordernden Zeit zu schützen. Den Dank an unsere Mitarbeitenden, die sich – wie man an den Zahlen sieht – auch selbst Gefahren aussetzen, dürfen wir nicht vergessen!“  

„Der Kreis wird“, so Landrat Frank Beckehoff, „daher in gleichgelagerten Fällen auch zukünftig Reihenuntersuchungen in Wohn- oder Pflegeeinrichtungen sowie bei ambulanten Pflegediensten durchführen. Immer dann, wenn ein erster positiver Corona-Fall bestätigt wird. Schließlich sind hier die besonderen Risikogruppen betroffen, um derentwegen all die Einschränkungen unseres sozialen Miteinanders geschehen.“

Corona-Virus
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