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Tierseuchen - aktuelle Ereignisse

Tierseuchen - aktuelle Ereignisse - Aktuelle Entwicklung zur Geflügelpest

Aktuelle Entwicklung zur Geflügelpest - weiteres Vorgehen in Nordrhein-Westfalen

In HH, MV, NI und SH sind seit dem 30.10.2020 mehrere HPAI H5-Fälle bei Wildvögeln aufgetreten. Auch in den Niederlanden wurde die Erkrankung bereits bei Wildvögeln nachgewiesen. Außerdem meldeten das Vereinigte Königreich, die Niederlande und auch Deutschland Ausbrüche von Geflügelpest in Nutzgeflügelbeständen. Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Seuchenlage hat das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) am 02.11.2020 seine Risikoeinschätzung zum Auftreten der Geflügelpest in Deutschland aktualisiert. Demnach wird das Risiko des Eintrags der Erkrankung in Geflügelhaltungen und Vogelbestände in zoologischen Einrichtungen als hoch eingestuft.

Das FLI weist darauf hin, dass die Aufstallung von Freilandgeflügel in betroffenen Regionen als wirksame Methode zur Verhinderung der Viruseinschleppung in Erwägung gezogen werden kann, sofern eine weitere Ausbreitung des Virus vor allem im Wildvogelbereich erfolgt.

Alle Geflügelhalter sollten die aktuelle Ausbreitungs-Situation der Geflügelpest  beobachten, sich mit dem Thema Aufstallung beschäftigen und entsprechende Vorkehrungen schon jetzt im Vorfeld treffen. Für die in jüngster Zeit gestiegene Zahl der Mobilstallhaltungen ist dies eine besondere Herausforderung – Sie finden gesonderte Informationen dazu in den Merkblättern des Verbandes und der Landwirtschaftskammer.  

Tierseuchen - aktuelle Ereignisse - Afrikanische Schweinepest

Seit Mitte September ist mit dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Brandenburg ist die, für Menschen ungefährliche, aber hochansteckende Tierseuche in Deutschland angekommen. Der Fachdienst Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung des Kreises (Veterinärbehörde) bittet deshalb um besondere Vorsicht und Unterstützung.

Eine besondere Bedeutung kommt in diesem Fall neben dem allgemeinem Reiseverkehr auch der Jägerschaft zu. Bitte prüfen Sie genau, ob es aktuell notwendig ist, Jagdreisen nach Brandenburg, Sachsen oder in osteuropäische Nachbarländer zu unternehmen.

Um einen möglichen Ausbruch früh zu erkennen, ist es von enormer Bedeutung, Totfunde von Wildschweinen zu untersuchen. Bitte melden Sie sich beim Veterinäramt des Kreises Olpe (02761-81-643 oder 02761-81-648), an Wochenenden oder außerhalb der Dienstzeiten bei der Leitstelle (02761-96600), wenn Sie ein verendetes Wildschwein finden. Wir organisieren die sachgerechte Bergung und den Transport zu einer Untersuchungsstelle. Sie helfen so bei der Bekämpfung einer folgenschweren Seuche.  

Aktuelle Informationen und Karten zum Ausbruchsgeschehen in Deutschland finden Sie auf den Internetseiten des LANUV oder Friedrich-Löffler-Institut.

Merkblatt für Wanderer und Pilzsammler

Tierseuchen - aktuelle Ereignisse - Blauzungenkrankheit

Blauzungenkrankheit 
Kreis Olpe ist Sperrgebiet

Zum Schutz gegen die Ausbreitung der Blauzungenkrankheit bei Rindern, Schafen und Ziegen ist der gesamte Kreis Olpe zum Sperrgebiet erklärt worden.

Eine entsprechende Allgemeinverfügung hatte der Kreis Olpe nach Aufforderung des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen erlassen.  

Diese Maßnahme war notwendig geworden, nachdem die Blauzungenkrankheit in einem Betrieb im Landkreis Bad Kreuznach festgestellt worden war und der Kreis Olpe damit in einer daraufhin eingerichteten 150-Kilometer-Restriktionszone rund um den betroffenen Betrieb liegt. 

Für die Halter von Rindern, Schafen, Ziegen oder sonstigen Wiederkäuern bedeutet dies, dass sie

ihren Tierbestand, falls noch nicht geschehen, beim Fachdienst Gesundheit und Verbraucherschutz des Kreises Olpe anmelden müssen. Ebenso ist die Veterinärbehörde über  Anzeichen einer Infektion bei einem oder mehreren Tieren unverzüglich in Kenntnis zu setzen.  

Darüber hinaus dürfen Rinder, Schafe und Ziegen nur innerhalb der Kontrollzone transportiert werden. Nur in Ausnahmefällen und unter Beachtung veterinärbehördlicher Auflagen dürfen Tiere das Sperrgebiet verlassen. Diese Regelungen treten am 25. Januar 2019 in Kraft. 

Weitere Informationen finden Interessierte hier.

Tierseuchen-Allgemeinverfügung

Tierseuchen-Allgemeinverfügung des Kreises Olpe über die Genehmigung der vorbeugenden Impfung gegen die Blauzungenkrankheit vom 23. Januar 2019.

Tierseuchen-Allgemeinverfügung

Tierseuchen-Allgemeinverfügung des Kreises Olpe zur Festlegung des Kreisgebietes als Sperrgebiet zum Schutz gegen die Blauzungenkrankheit vom 23.01.2019.

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