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Einbürgerung

Welche Voraussetzungen müssen für die Einbürgerung im Regelfall erfüllt werden?

  • Ein unbefristetes Aufenthaltsrecht beziehungsweise eine Aufenthaltserlaubnis, die für einen langfristigen Aufenthalt erteilt worden ist oder ein Freizügigkeitsrecht als Unionsbürger.
  • Acht Jahre gewöhnlichen, rechtmäßigen Aufenthalt in Deutschland. Weisen Sie durch eine Bescheinigung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge die erfolgreiche Teilnahme an einem Integrationskurs nach, wird diese Frist auf sieben Jahre verkürzt.
  • Der Lebensunterhalt wird ohne Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld II sichergestellt.
  • Ausreichende Deutschkenntnisse (B1 oder Schulbesuch) sowie Kenntnisse der Rechts- und Gesellschaftsordnung und der Lebensverhältnisse in Deutschland.
  • Keine Verurteilung wegen einer Straftat.
  • Bekenntnis zur freiheitlich demokratischen Grundordnung des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland.

Einbürgerungsantrag/Gebühren

Zur Antragsabgabe bringen Sie bitte den Antrag (siehe rechts „Dokumente“) ausgefüllt, aber noch nicht unterschrieben, mit. Für die Einbürgerung sind folgende Gebühren fällig:

  • Einbürgerungsgebühr ab Vollendung des 16. Lebensjahres und bei eigenständiger Einbürgerung Minderjähriger: 255,00 €.
  • Miteinbürgerung minderjähriger Kinder unter 16 Jahren: 51,00 €.
  • Ablehnungsgebühr: 191,00 €.
  • Ablehnungsgebühr Miteinbürgerung minderjähriger Kinder unter 16 Jahren: 38,00 €.
  • Rücknahme- oder Einstellungsgebühr: 63,00 €.
  • Rücknahme- oder Einstellungsgebühr minderjähriger Kinder unter 16 Jahren: 38,00 €.

Bei der Antragsstellung ist ein Betrag von 63,00 € pro Person beziehungsweise zusätzlich 38,00 € für jedes miteinzubürgernde Kind unter 16 Jahren als Vorauszahlung zu entrichten.

Sollten Sie eine Einbürgerungszusicherung beziehungsweise direkt eine Einbürgerungsurkunde erhalten, ist der Restbetrag vor Aushändigung der Einbürgerungszusicherung beziehungsweise der Einbürgerung zu entrichten.

Folgende Unterlagen sind beim Einbürgerungsantrag mit einzureichen

  • Aktuelles Passfoto
  • Gültiger Nationalpass oder Reiseausweis
  • Aufenthaltstitel beziehungsweise Freizügigkeitsbescheinigung
  • Handgeschriebener Lebenslauf
  • Geburtsurkunde (Sollten Sie nicht in Deutschland geboren sein und daher nicht über eine deutsche Geburtsurkunde verfügen, ist eine internationale Geburtsurkunde oder die Originalurkunde mit beglaubigter Übersetzung einer anerkannten Dolmetscherin oder eines anerkannten Dolmetschers vorzulegen. Unter Umständen ist eine Legalisierung oder Apostillierung der Urkunde erforderlich.)
  • Nachweis der Deutschkenntnisse
  • Nachweis der Kenntnisse der Rechts- und Gesellschaftsordnung sowie der Lebensverhältnisse in Deutschland (Die Fragen zum Einbürgerungstest finden Sie im Internet unter www.bmi.bund.de oder www.deutsch-werden.de 
  • Einkommensnachweise
  • Aufenthaltsbescheinigung
  • Gegebenenfalls Heiratsurkunde

Bei der Beratung kann sich herausstellen, dass gegebenenfalls weitere Unterlagen erforderlich sind.

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