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Breitbandversorgung

Schnelles Internet im Kreis Olpe

1. Ausbauprogramm (1. Call Bundes- und Landesförderung) kurz vor dem Abschluss

Seit Ende 2017 laufen die Bauarbeiten zum Breitbandausbau - in Kürze werden die Arbeiten abgeschlossen. Mehr als 10.000 Haushalte, 27 Gewerbegebiete und 46 Schulen im Kreis Olpe haben dann schnelles Internet bekommen. Sie profitieren von deutlich höheren Bandbreiten. Rund 98 % der Haushalte in den Ausbaugebieten erhalten inzwischen Übertragungsgeschwindigkeiten von mindestens 50 Mbit/s, die verbleibenden 2 % der Haushalte werden zumindest mit 30 Mbit/s versorgt. In Gewerbegebieten und Schulen ist ein Glasfaserausbau direkt bis ins jeweilige Gebäude erfolgt. Damit stehen dort nun für das Herunter- und Hochladen von Daten symmetrische Bandbreiten von mindestens 100 Mbit/s zur Verfügung.

Eine Verzögerung gibt es lediglich noch im Bereich der Gemeinde Kirchhundem, Ortsteil Benolpe, da sich das Genehmigungsverfahren im Zusammenhang mit der notwendigen Kreuzung der Bahnlinie verzögert hat. Hier sollen die Arbeiten nach Auskunft des Netzbetreibers Deutsche Telekom nunmehr bis Ende September 2020 abgeschlossen sein.

Fragen zu den Ausbauarbeiten beantwortet die Deutsche Telekom auch direkt über ihren Blog zum Breitbandprojekt Kreis Olpe.

Die Ausbaugebiete hatte der Kreis Olpe in enger Abstimmung mit den sieben kreisangehörigen Städten und Gemeinden festgelegt. Berücksichtigt wurden dabei Gebiete, in denen die bisherige Übertragungsgeschwindigkeit im Netz unter 30 Mbit/s lag.

Ausbau in Kooperation mit der Deutschen Telekom

Der Netzausbau erfolgt in Kooperation mit der Deutschen Telekom, die einen zweistelligen Millionenbetrag investiert hat. Insgesamt wurden rund 140 km Tiefbau realisiert und fast 900 km Glasfaserkabel neu verlegt. In den Ortsbereichen, die bisher mit weniger als 30 Mbit/s versorgt waren, erfolgte in aller Regel ein Anschluss der vorhandenen Kabelverzweiger an das Glasfasernetz. Von dort aus werden die einzelnen Haushalte weiterhin über das vorhandene Kupferkabelnetz der Telekom angebunden. In den Gewerbegebieten erfolgt ein FTTB/FTTH-Ausbau, d.h. die Glasfaseranbindung wird auf Wunsch kostenfrei direkt bis ins jeweilige Unternehmen verlegt. Das gleiche gilt für die Schulen, die mit einem Glasfaseranschluss zukünftig optimale Voraussetzungen für digitale Bildungsangebote an die Schülerinnen und Schüler erhalten.

Die Deutsche Telekom als Netzbetreiber informiert Unternehmen und Privathaushalte in den Ausbaugebieten über ihre Anschlussmöglichkeiten. Interessierte Kunden können sich auf www.telekom.de/kreis-olpe für die neuen Anschlüsse registrieren. Wichtig: wer das schnellere Internet nutzen will, muss neue Verträge abschließen oder bereits bestehende anpassen. Wer mehr über Verfügbarkeit, Geschwindigkeiten und Tarife der Telekom erfahren will, kann sich im Telekom Shop, beim teilnehmenden Fachhandel, im Internet oder beim Kundenservice der Telekom informieren.

Bund und Land fördern Breitbandausbau im Kreis Olpe

Den Netzausbau im 1. Call des Bundesprogramms fördert der Bund mit rund 5,14 Mio. Euro, das Land Nordrhein-Westfalen gibt rund 4,45 Mio. Euro dazu. Die Städte und Gemeinden im Kreis Olpe zahlen einen Eigenanteil von insgesamt rund 690.000 Euro. Neben dem geförderten Breitbandausbau führt die Deutsche Telekom ihren eigenwirtschaftlichen Ausbau in weiteren Bereichen des Kreises Olpe aus.

2. Ausbauprogramm (6. Call Bundes- und Landesförderung)

Nach dem Ausbau ist vor dem Ausbau: Der Bund hat bereits weitere Fördermittel von mehr als 22 Mio. Euro in Aussicht gestellt und auch das Land NRW wird sich beteiligen, um die nach dem bereits erfolgten kreisweiten Netzausbau noch verbleibenden weißen Flecken mit schnellen Gigabit-Anschlüssen zu versorgen. Geplant ist, rund 500 Unternehmen in 39 Gewerbegebieten sowie mehr als 1.600 Haushalte, deren Internetanschluss derzeit eine Übertragungsrate von weniger als 30 Mbit/s im Download liefert, mit zukunftssicheren Glasfaseranschlüssen bis ins Gebäude zu versorgen.

Die europaweiten Ausschreibungsverfahren zur Vergabe der entsprechenden Aufträge laufen bereits. Mit Vertragsabschlüssen ist jedoch frühestens in der 2. Jahreshälfte 2020 zur rechnen, denn zuvor müssen Bund und Land noch finale Förderzusagen geben.

 

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