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Aufnahme von Flüchtlingen
Vorbereitungen laufen

Die Bezirksregierung Arnsberg hat den Kreis Olpe um Amtshilfe gebeten, um ab kommenden Freitag 400 Flüchtlinge unterzubringen und zu versorgen.

Daraufhin trat eine Arbeitsgruppe der Kreisverwaltung unter Leitung von Kreisdirektor Theo Melcher zusammen, um die benötigten Notunterkünfte zu finden und deren Betrieb vorzubereiten. Um den organisatorischen Aufwand für die Erstaufnahme überhaupt stemmen zu können, sollen die geflüchteten Menschen, einer Empfehlung der Bezirksregierung folgend, in großen, zentralen Einrichtungen untergebracht werden. 

In Abstimmung mit den jeweiligen Kommunen und den Hilfsorganisationen haben sich die Verantwortlichen entschieden, die Rundturnhalle in Attendorn und die Kreissporthalle in Olpe als Notunterkünfte herzurichten. In diesen beiden Gebäuden, die auch über eine gewisse Zahl von sanitären Anlagen sowie Nebenräume beispielsweise zur Essenseinnahme verfügen, ist es möglich, je 200 Personen unterzubringen. Andere Sporthallen scheiden aus, da sie entweder zu klein oder direkt an Schulzentren angebunden sind. 

Beide Sporthallen können daher ab sofort nicht mehr für den Schul- und Vereinssport genutzt werden. Leider gibt es im Kreis Olpe wegen der vielen logistischen Herausforderungen wie beispielsweise Registrierung und gesundheitliche Untersuchungen keine anderen Unterbringungs­möglichkeiten in dieser Größenordnung. 

Bis Freitagmittag werden jetzt Schlafmöglichkeiten herbeigeschafft, Verpflegung bereitgestellt und die medizinische Versorgung vorbereitet. Den Betrieb der beiden Notunterkünfte hat der DRK-Kreisverband Olpe übernommen.

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