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Eltern- und Schülerbegleiter in der Berufsorientierung gesucht
Regionales Bildungsnetzwerk startet mit Qualifizierung für Ehrenamtliche

Mitte März startet die neue Fortbildungsreihe für alle Interessierten, die sich zu ehrenamtlichen Eltern- und Schülerbegleitern in der Berufsorientierung qualifizieren lassen möchten.

In einem zweiwöchigen Rhythmus werden Bausteine zu verschiedenen Themen angeboten, um die Ehrenamtlichen auf ihre verantwortungsvolle Aufgabe vorzubereiten.  

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten Informationen rund um das Thema „Berufsorientierung“ sowie über das Bildungssystem und die damit verbundenen Anschlussmöglichkeiten beim Übergang von der Schule in den Beruf. Sie lernen die vielfältigen professionellen Beratungs- und Unterstützungsangebote in diesem Bereich kennen. Sie bauen im Rahmen der Fortbildungsreihe zahlreiche Kontakte zu Berufsberatern, der Studienberatung, dem Berufskolleg und anderen wichtigen Akteuren auf, die sie gewinnbringend für Eltern und deren Kinder einsetzen können. So können sie Türöffner für einen schnellen Kontakt zu den Institutionen, Einrichtungen und Unternehmen sein.  

Nach Abschluss der Fortbildung im Juli können die Absolventen ihre Tätigkeit aufnehmen, um Eltern zu unterstützen, die aufgrund verschiedener Hemmnisse den Berufs- und Studienorientierungsprozess ihrer Kinder nicht umfänglich begleiten können. Die zentrale Aufgabe der Elternbegleiter ist es, durch Beratung, Begleitung und Unterstützung die Elternkompetenz zu stärken. Denn Eltern sind nach wie vor wichtige Partner ihrer Kinder auf dem Weg von der Schule in den Beruf. Wenn Eltern überhaupt nicht zu motivieren  sind, ihre Kinder in dieser Übergangsphase zu unterstützen, kümmern sich die Eltern- und Schülerbegleiter auch direkt um die jungen Menschen, helfen bei Bewerbungen oder bei der Suche von Praktikumsplätzen. 

Diejenigen, die Interesse an einer solchen Tätigkeit haben, sollten gerne mit anderen Menschen zusammenarbeiten sowie über Kommunikations- und Teamfähigkeit verfügen. Eine gute Sprachkompetenz (deutsche Sprache und Fremdsprache oder Herkunftssprache) ist wünschenswert. Bei den Fremd- oder Herkunftssprachen werden insbesondere Albanisch, Arabisch, Italienisch und Russisch benötigt. Außerdem ist eine zumindest zeitweise Einsatzmöglichkeit im Vormittags- oder Nachmittagsbereich eine wichtige Voraussetzung.  

Um weitere Informationen zur Fortbildung zu erhalten oder um sich anzumelden, wenden sich Interessierte an das Regionale Bildungsnetzwerk, Beate Hasenau, Tel. 02761 81 628, E-Mail: b.hasenau@kreis-olpe.de.

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