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Antragsunterlagen

  • Formloser Antrag 
    Der formlose Antrag soll alle aktuellen Anschriften der beteiligten Grundstückseigentümer enthalten. 
  • Schriftliche Zustimmung des Grundstückseigentümers, der die Verpflichtung übernimmt.
  • Lageplan 
    Der Lageplan ist in fünffacher Ausfertigung im Maßstab nicht kleiner als 1:500 von einer Öffentlich- bestellten Vermessungsingenieurin oder einem Öffentlich-bestellten Vermessungsingenieur anzufertigen und zu beurkunden (Amtlicher Lageplan). 
    Die Darstellung der Baulastflächen ist in grüner Schraffur oder Umgrenzung mit entsprechender Vermassung auszuführen. 
    Für Vereinigungsbaulasten ist ein amtlicher Lageplan nicht erforderlich. Hier ist die Vorlage eines Architektenlageplanes (Lageplan zum Bauantrag) ausreichend. 
  • Vertretungsberechtigung 
    Juristische Personen wie z.B. Firmen, Vereine, Kirchen, Genossenschaften, usw. handeln durch natürliche Personen (Geschäftsführer, Vorsitzende). Die Vertretungsbefugnis dieser Personen muss nachgewiesen werden. Dies kann durch die Vorlage eines aktuellen Handelsregisterauszuges, Genossenschaftsregisterauszuges oder eines beglaubigten Beschlusses des Kirchenvorstandes oder sonst zuständiger Gremien erfolgen. 
    Neben dem Eigentümer ist die Baulast auch von Erbbauberechtigten, Auflassungsvormerkungs-, Eigentumsübertragungsvormerkungs- und Nießbrauchberechtigten des zu belastenden Grundstücks zu unterzeichnen. 
    Unterschreibt der Berechtigte nicht persönlich, benötigt der Bevollmächtigte eine notariell beglaubigte Vollmacht.  
    Zum Termin der Unterschriftsleistung ist zur Legitimation ein gültiger Personalausweis vorzulegen.