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Digitalisierung - nachhaltig und authentisch gestalten

Wie kann ein ländlicher Raum Digitalisierung lernen und spezifisch für die eigene Region gestalten? Wie nutzt die starke heimische Wirtschaft die Möglichkeiten der Digitalisierung für neue Produktfelder? Wie lebt und gestaltet man digitalisiertes Arbeiten? Mögliche Antworten auf diese und weitere Fragen erhielten rund 70 Vertreterinnen und Vertreter heimischer Unternehmen kürzlich bei einer Veranstaltung im Kreishaus Olpe.

Man war sich einig: die Gestaltung der digitalen Transformation ist eine der großen Herausforderungen für die Wirtschaft in den nächsten Jahren. Landrat Frank Beckehoff wies gleich zu Beginn der Veranstaltung darauf hin, wie wichtig neben qualifizierten Fachkräften auch zukünftig eine besondere Innovationskraft der Unternehmen sei, wenn der Kreis Olpe als wirtschaftsstarke Region bestehen wolle. Die Digitalisierung biete viele neue Lösungen und Chancen für die regionale Entwicklung, nicht nur im Bereich der Wirtschaft sondern auch in der Stadt – und Dorfentwicklung, im Bereich der Bildung, der Gesundheitsversorgung und der Mobilität.

Welche Möglichkeiten sich hier im Rahmen des Strukturförderprogramms REGIONALE 2025 auftun, stellte die Prokuristin der Südwestfalen Agentur Dr. Stephanie Arens in ihrem Vortrag vor. Mit klugen Ideen, Konzepten und Projekten sollen nachhaltige Zukunftsperspektiven für Südwestfalen in den verschiedenen Lebensbereichen eröffnet werden. Dabei sollen alle Projekte die Südwestfalen-DNA in sich tragen, also „digital, nachhaltig und authentisch“ sein. Erste Projektbeispiele verdeutlichten den Veranstaltungsgästen, was genau mit der Südwestfalen-DNA gemeint ist. Bis mindestens Ende 2021 können neue Ideen bei der Südwestfalen Agentur in Olpe angemeldet werden. Die Südwestfalen Agentur unterstützt die Projektträger bei der Entwicklung der Projekte bis zur Umsetzungsreife und bei der Fördermittelakquise.

Konkrete Beratungs- und Unterstützungsmöglichkeiten für die Unternehmen bot anschließend Dr. Martin Stein, Geschäftsführer des Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrums an der Universität Siegen und des Zentrums für Digitalisierung Südwestfalen an. Sein Team informiert kleine und mittlere Unternehmen über verschiedene Assistenzsysteme und Möglichkeiten neuer, digitaler Technologien. Außerdem hilft das Kompetenzzentrum bei der Erarbeitung konkreter Lösungsvorschläge, wenn es um mitarbeiterfreundliche IT-Systeme und Konzepte für Digitalisierungsprojekte geht. Informationen über finanzielle Fördermöglichkeiten für Unternehmen im Rahmen der Digitalisierung rundeten seinen Vortrag ab.

Blick durch eine Virtual-Reality-Brille © Kreis Olpe
Das Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum bot konkrete Einblicke in die digitalen Technologien. © Kreis Olpe

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