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Kein Platz für Extremismus und Rassismus

Initiative „Jüdisch in Attendorn“ erhält Preis des Kreises Olpe

Im vergangenen Jahr hatte der Kreistag des Kreises Olpe den Beschluss gefasst, alle zwei Jahre den Preis „Kein Platz für Extremismus und Rassismus“ auszuloben, mit dem Ziel, Initiativen zu fördern und zu unterstützen, die sich in einer kulturellen Ausdrucksweise gegen Rassismus und Judenhass wenden.  

Am 7. Oktober wurde der Preis nun erstmals in einer Feierstunde im Kreishaus Olpe vergeben. Zuvor hatte der Kreistag einstimmig beschlossen, den Preis an die Initiative „Jüdisch in Attendorn“ zu verleihen. Landrat Frank Beckehoff überreichte die entsprechende Urkunde an Hartmut Hosenfeld und Tom Kleine. Dabei führte er aus: „Die Jurymitglieder waren sich einig, dass das teilweise jahrzehntelange und in jüngster Zeit ausgeweitete Engagement der Herren Hosenfeld und Kleine der Intention des Preises ganz und gar entspricht. Durch die Aktivitäten der Initiative wird jüdisches Leben in Attendorn wieder sichtbar. Und aus der lebhaften Erinnerung wird stete Mahnung, gerade auch für jüngere und kommende Generationen. Damit leistet die noch recht junge und kleine aber höchst engagierte und erfolgreiche Initiative „Jüdisch in Attendorn“ einen unermesslich wichtigen und bleibenden Beitrag gegen Rassismus und Judenhass und für ein respektvolles Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft. Vielen Dank für Ihren Einsatz und Ihr wertvolles Engagement. Sie haben sich um die Stadt Attendorn, den Kreis Olpe und das Zusammenleben in unserer Gesellschaft verdient gemacht."

Die Ausführungen des Landrats finden Sie hier

Über die Preisverleihung informierte unter anderem die Siegener Zeitung am 8. Oktober. Hier ist der Bericht von Jörg Winkel.

Preis Kein Platz für Extremismus und Rassismus © Jörg Winkel, Siegener Zeitung
Tom Kleine und Hartmut Hosenfeld (v. l.) nahmen den erstmalig vergebenen Preis »Kein Platz für Extremismus und Rassismus im Kreis Olpe« von Landrat Frank Beckehoff (r.) entgegen. Die Laudatio hielt Ruth Jacob-Prinz (2. v. r.), ehemalige Geschäftsführerin der Jüdischen Gemeinden von Westfalen-Lippe und Tochter eines Auschwitz-Überlebenden aus dem Kreis Olpe. © Jörg Winkel, Siegener Zeitung